Beethoven Themenführungen

„IT’S ALL ABOUT BEETHOVEN“
[ Zielgruppe Erwachsene, Jugendliche ]

Was war so besonders revolutionär an Beethovens Musik? War es die Tonalität seiner Kompositionen oder
doch seine Persönlichkeit und sein freier, künstlerischer Geist?
In dieser Führung besprechen wir die Neudefinierung der künstlerischen Freiheit im Bürgertum des 19. Jahrhunderts und erklären, wie zwischenmenschliche, kulturpolitische aber auch gesellschaftliche Phänomene des 18. Jahrhunderts diesen außergewöhnlichen Komponisten dazu brachten, neue musikalische Wege zu gehen. Freundschaften, Mäzene, seine Familie aber auch Politik und Musik Beethovens im Wien des 18./19. Jahrhunderts werden thematisiert: Joseph Haydn, Clara Schumann, Franz Grillparzer, Johann Wolfgang von Goethe, Gustav Mahler, Arnold Schönberg oder Richard Wagner – sie alle waren große Bewunderer Beethovens. Mit musikalischen Beispielen, Noten und Schriften zeigen wir das „Wiener G’spür“ der Klassik.

„BEETHOVEN UND DIE LIEBE“
[ Zielgruppe Teenager, Erwachsen ]

Die erste Liebe im Leben eines Jungen ist die zu seiner Mutter. Ausgehend von Maria Magdalena van Beethoven beschäftigen wir uns mit berühmten Werken des Komponisten, welche durch sein „Verliebtsein“ und großteils unglückliche Liebesverhältnisse inspiriert wurden. Wer kennt nicht das Klavierstück „Für Elise“ oder die „Mondscheinsonate“? Wie sind diese und andere Werke mit Beethovens Begegnungen mit Frauen verbunden? Was hat es mit dem nie abgeschickten Brief an die „Unsterbliche Geliebte“ auf sich, und inwiefern spiegelt sich seine Idealvorstellung einer Mann-Frau-Beziehung in seiner einzigen Oper „Fidelio“ wider? Ebenso wird sein Hörleiden thematisiert und die Frage aufgeworfen, wie sich die fortschreitende Ertaubung auf seine Beziehungen im engeren und weiteren Sinne auswirkten.
Diese Spezialführung möchte Beethovens Leidenschaft für Musik und Frauen auf den Grund gehen und auch Vergleiche zu anderen Komponisten der Dauerausstellung, etwa Mozart oder Schubert, ziehen. Die interaktiven Klanginstallationen im Haus der Musik runden diese Schwerpunktführung ab.

„HÖR AUF LUDWIG“
[ Zielgruppe Kinder ]

„Hör auf Ludwig!“ ist eine interaktive Kinderführung durch das Haus der Musik, bei der durch aktives Hören
und weitere interdisziplinäre Vermittlungsmethoden Kindern von 6 bis 11 das Thema Ludwig van Beethoven spielerisch näher gebracht wird.
Wer war dieser Ludwig? Was war das Besondere an ihm? Wie klingt seine Musik? Was hat er gegessen, wo hat er gewohnt? Was hat er gemacht, als er fröhlich war? War er auch manchmal traurig? Wieso hat er am Ende seines Lebens nichts mehr gehört? Diese und viele weitere Themen werden im Laufe der Führung in Verbindung mit ausgesuchten Werken des Meisters von den Kindern gehört, erlebt, reflektiert und selbst gestaltet. Zielsetzung der Führung ist es, ein Gespür für Ludwig van Beethovens Werk und Leben zu erlangen und dadurch das musikalische Gehör und Entwicklung zu fördern.

„EINE MUSIKALISCHE ENTDECKUNGSREISE“ / HDM HIGHLIGHT-FÜHRUNG
[ Zielgruppe Erwachsene ]

Seit Erzherzog Karl von Österreich-Teschen vor 200 Jahren im wunderschönen Palais in der Seilerstätte gewohnt hat, hat sich vieles verändert. Seit dem Jahr 2000 lädt nun das Haus der Musik zu einer musikalischen Entdeckungsreise von Mozart & Beethoven über interaktive Klangexperimente bis hin zu den weltberühmten Wiener Philharmonikern ein, eine Führung zum Staunen, Verweilen, aber auch Mitmachen: Die Tour führt über die Klaviertreppe „Stairplay“ ins Philharmoniker Museum, wo man mehr über Otto Nicolai, den Gründer dieses weltberühmten Orchesters oder über den sogenannten „Wiener Klangstil“ erfährt. Im Kinosaal beim Neujahrskonzert wird kurz entspannt, ehe Bewegung ins Spiel kommt, wenn die TeilnehmerInnen ihren persönlichen Walzer beim virtuellen Würfelspiel „erwürfeln“. Über die zweite Etage, wo es um Klang, Schall und das „Hinhören“ geht und etwa das „Kundt’sche Staubrohr“ erkundet wird, führt die Entdeckungstour weiter in die dritte Etage in das 18. und 19. Jahrhundert. Hier stehen Leben und Wirken von Haydn, Mozart oder Beethoven im Fokus: Für welche Musikgattungen waren diese Komponisten Vorreiter? Was war ihre Motivation und ihre Inspiration? Passend dazu kann man im Mozartraum beim „Namadeus-Spiel“ den eigenen Namen vertonen, denn jedem Buchstaben wurden von Mozart ein paar Takte Musik zugeordnet. Begleitet von Strauss´ Walzerklängen und ein paar heiteren Anekdoten endet die Tour beim „Virtuellen Dirigenten“. Hier haben die BesucherInnen nun die einmalige Gelegenheit, die Wiener Philharmoniker selbst zu dirigieren. Aber Achtung, was passiert, wenn man aus dem Takt fällt…, denn alles lassen sich die Musiker auch nicht gefallen!

Anfragen an:
Frau Birgit Mittelmaier
Tel: 01-513 4850-26
Mail: birgit.mittelmaier@hdm.at