Idee, Intention, Mission

Willkommen im Haus der Musik, dem einzigartigen Klangmuseum.

Das Haus der Musik ist ein Ort lebendiger Auseinandersetzung, der spielerisch neue Zugänge zur Musik eröffnet. Unser Ziel ist die Vermittlung von Verständnis, Aufgeschlossenheit und Begeisterung im Umgang mit Musik. Über 3 Millionen BesucherInnen aus aller Welt konnten seit der Eröffnung im Juni 2000 Musik in ihrer großen Vielfalt entdecken und erleben.

Maestro Zubin Mehta übernahm nach der Eröffnung die Ehrenpräsidentschaft für das Haus der Musik. Was ihn dazu bewegte, ist die fröhliche und direkte Präsentation der Inhalte, die Menschen mit den unterschiedlichsten Musik-Geschmacksrichtungen zusammen und ins Gespräch bringt, Interesse weckt und Vorurteile gegenüber der Auseinandersetzung mit musikwissenschaftlichen Themen abbaut.

Die Geburtsstätte der Wiener Philharmoniker.

Einst war das ehemalige Palais Erzherzog Karl, das heutige Haus der Musik, Wohnort von Otto Nicolai (1810 – 1849), Komponist der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“, der hier 1842 die Wiener Philharmonischen Konzerte gründete. Aus diesem Grund ist das Orchester der Wiener Philharmoniker eng verbunden mit dem Haus der Musik.Das Museum der Wiener Philharmoniker befindet sich hier ebenso wie das Archiv des wohl berühmtesten Orchesters der Welt – mit historischen Schätzen langjähriger Musikgeschichte.

Wien war immer schon eine Stadt in der mit Musik auf neue Weise umgegangen wurde und wo Menschen keine Scheu hatten unkonventionelle Zugänge zu finden. Mit dem Haus der Musik wollen wir dem Charakter Wiens als Vorreiterstadt in Sachen Musik entsprechen und einen Zugang ermöglichen, der unseren BesucherInnen zu neuen Erfahrungen verhilft und von der klassischen Musikvermittlung bewusst abweicht.

Musik in aller Vielfalt innovativ und interaktiv vermitteln.

Ganz besonders wichtig – neben den historischen Elementen – ist das Wechselspiel zwischen natürlicher und elektronischer Klangerzeugung, zwischen Analogem und Digitalem. Durch die ästhetisch und künstlerisch umgesetzten musikwissenschaftlichen Inhalte wird eine Brücke zwischen Tradition und Innovation schlagen.

Spielerisch einen Walzer würfeln, seinen Namen als originale Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart hören, zum Interpreten seiner persönlichen multimedialen Oper werden oder das weltberühmte Orchester der Wiener Philharmoniker virtuell dirigieren – hier wird Musik in neuer Weise präsentiert. Die großen Meister der klassischen Musik als herausragende Komponisten von Sonaten, Quartetten und Symphonien warten darauf, mit allen Facetten neu entdeckt zu werden.

Kindern und Jugendlichen Zugang zur Musik ermöglichen. Weltweit.

Besonders freut es mich, dass unser interaktives Klangmuseum auch international immer wieder als Referenzprojekt herangezogen wird. So ist das Haus der Musik auch Lizenzgeber und Partner bei der Realisierung eines mexikanischen Musikmuseums nach Wiener Vorbild. Das Casa de la Música de Viena en Puebla wurde am 13. Jänner 2015 in Puebla, in der Nähe von Mexico City eröffnet. Mit den selben Installationen und der selben grundlegenden Idee und Intention wie im Wiener Klangmuseum.

Zudem ist das Haus der Musik offizieller Partner und Botschafter der Lang Lang International Music Foundation. Mit dem Ziel, neue musikpädagogische Maßnahmen zu setzen und Kinder und Jugendlichen einen Zugang zur Welt der Musik öffnet, wo dies nicht ohne Weiteres möglich ist. So werden etwa dringend benötigte Musikinstrumente für Schulklassen angeschafft oder musikpädagogische Initiativen gestartet.

So früh wie möglich Neugier für Musik und Spaß am Musizieren zu wecken ist das wesentliche Ziel der musikpädagogischen Arbeit im Haus der Musik. Musik als universelle Sprache hilft, zwischenmenschliche Brücken zu schaffen. Sie fördert sprachliches und interkulturelles Verständnis, stärkt den Zusammenhalt, befeuert das Selbstbewusstsein und: macht glücklich.

Mein Team und ich wünschen Ihnen eine spannende, musikalische Entdeckungsreise und viel Vergnügen bei Ihrem Besuch im Haus der Musik.

Simon K. Posch
Direktor Haus der Musik

Simon K. Posch © Rafaela Pröll