Führungen mit Beethoven Schwerpunkt

Wenn während der Tour die Abstandsregel von 1m nicht eingehalten werden kann, ersuchen wir um das Tragen eines Mund-Nasen Schutzes (Im HdM Pop-Up Shop erhältlich).

Ihre Führungsanfrage

Kinderführungen

Hör auf Ludwig

Termine:

Sa. 24. Oktober um 14.00 Uhr
Sa. 28. November um 14.00 Uhr
Sa. 12. Dezember um 14.00 Uhr

Eintritt:

Kinder unter 12 Jahre: € 6
Kinder ab 12 Jahre: € 10
Erwachsene: € 14
Führungsbeitrag: € 1/ Person

„Hör auf Ludwig!“ ist eine interaktive Kinderführung durch das Haus der Musik, bei der durch aktives Hören und weitere interdisziplinäre Vermittlungsmethoden Kindern von 6 bis 11 das Thema Ludwig van Beethoven spielerisch näher gebracht wird.
Wer war dieser Ludwig? Was war das Besondere an ihm? Wie klingt seine Musik? Was hat er gegessen, wo hat er gewohnt? Was hat er gemacht, als er fröhlich war? War er auch manchmal traurig? Wieso hat er am Ende seines Lebens nichts mehr gehört? Diese und viele weitere Themen werden im Laufe der Führung in Verbindung mit ausgesuchten Werken des Meisters von den Kindern gehört, erlebt, reflektiert und selbst gestaltet. Zielsetzung der Führung ist es, ein Gespür für Ludwig van Beethovens Werk und Leben zu erlangen und dadurch das musikalische Gehör und Entwicklung zu fördern.

Erwachsenenführungen

Its all about Beethoven

Termine:

Fr. 26. Juni um 14.00 Uhr
Fr. 10 Juli um 15.00 Uhr

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Was war so besonders revolutionär an Beethovens Musik? War es die Tonalität seiner Kompositionen oder doch seine Persönlichkeit und sein freier, künstlerischer Geist?
Was unterscheidet seinen musikalischen Schaffensprozess von anderen Komponisten, wie etwa dem von Wolfgang Amadeus Mozart? Neben diesen Fragen wird außerdem auf Beethovens Zeit in Wien und die Entwicklung seines Hörleidens, sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf sein berufliches und privates Leben eingegangen. Die Beziehungen zu seiner Familie, seinen Freunden und auch zu Frauen werden ebenfalls thematisiert. Mit musikalischen Beispielen, Noten und Schriften zeigen wir das „Wiener G’spür“ der Klassik.

Beethoven und die Liebe

Termine:

Fr. 21. August um 14.00 Uhr

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Ausgehend von Maria Magdalena van Beethoven, der Mutter des großen Komponisten, beschäftigen wir uns mit berühmten Werken Beethovens, welche durch sein „Verliebtsein“ und großteils unglückliche Liebesverhältnisse inspiriert wurden. Wer kennt nicht das Klavierstück „Für Elise“ oder die „Mondscheinsonate“? Wie sind diese und andere Werke mit Beethovens Begegnungen mit Frauen verbunden? Was hat es mit dem nie abgeschickten Brief an die „Unsterbliche Geliebte“ auf sich, und inwiefern spiegelt sich seine Idealvorstellung einer Mann-Frau-Beziehung in seiner einzigen Oper „Fidelio“ wider?
Diese Spezialführung geht Beethovens Leidenschaft für Musik und Liebe auf den Grund.

Beethoven In & Out – Museum City Walking Tour

Termine:

Sa. 26. September 15.00 Uhr
So. 18. Oktober 15.00 Uhr
Sa. 28. November 15.00 Uhr

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Bei dieser Kombiführung starten wir im Haus der Musik und lernen den berühmten Komponisten entlang des „Beethoven Pfades“ im Museum kennen. In unterhaltsamen Anekdoten erfahren wir alles über sein Leben, beschäftigen uns mit seinem Hörverlust oder der Entstehung seiner einzigen Oper „Fidelio“ und seiner 3. Symphonie „Eroica“. Ein historischer Stadtplan mit Beethovens Wohnadressen leitet über zum Stadtspaziergang in die Altstadt Wiens. Auf Beethovens Spuren gibt es für ihn wichtige Adressen zu entdecken, etwa das Kärntnertor Theater – heute das Hotel Sacher, Uraufführungsort der 9. Symphonie – weiter geht´s zu einer seine Wohnungen und einem seiner liebsten Kaffeehäuser…

EIN HAUS VOLLER MUSIK

Kinderführungen in den Sommerferien

 

Auch während der Sommermonate laden wir Kinder von 5 bis 10 Jahren zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Von 4. Juli bis 6. September finden jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag um 14.00 Uhr spannende Kinderführungen im Rahmen des wienXtra Ferienspiels statt.

Auf der Reise durch das Haus der Musik können Kinder in die weite Welt der Musik eintauchen. Gemeinsam mit dem Musikvermittlungsteam wird durch die vier Stockwerke des Museums gewandert: Dabei ist jedes Stockwerk ein ganz eigenes Erlebnis. Komponieren, dirigieren oder zuhören – alles ist hier möglich!

Dauer: ca. 2 Stunden, Treffpunkt an der Museumskassa.

Kosten: Kinder unter 12 Jahre EUR 6 (+ EUR 1 Führungsbeitrag), Kinder ab 12 Jahre EUR 10 und Erwachsene EUR 14 (+ EUR 1 Führungsbeitrag), mit dem „wienXtra”-Ferienspiel-Pass ermäßigt um EUR 3 für Kids, EUR 6 für Erwachsene.

Anmeldung erforderlich unter Tel. +43 1 513 48 50.

 

Hier finden Sie mehr Infos zum wienXtra”-Ferienspiel

 

 

Let’s Talk about Beethoven

Mit ExpertInnen im Gespräch

Gemeinsam mit WIEN BEETHOVEN 2020 lädt das Haus der Musik herzlich zu einer Gesprächsreihe ein. Verschiedene Rednerinnen und Redner werden an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben lassen und neue Perspektiven auf den Komponisten eröffnen.

Folder_Let’s Talk about Beethoven (pdf)

Beethoven – als geselliger Einzelgänger

Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in jenen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Nebst Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung, die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

Dr. Thomas Leibnitz, Mittwoch, den 22. April 18:30 Uhr

Sehen Sie sich das Video hier an – Folge 01: Beethoven als geselliger Einzelgänger

Beethoven als Hofmusiker

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

Hier geht es zum Video – Folge 02: Beethoven als Hofmusiker

Beethoven – Beethoven durch die Jahreszeiten

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist posthum lange gerungen worden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung
durch die Grabrede Grillparzers und dem
Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Prof. Mag. Dr. Dr. Oliver Rathkolb,  Donnerstag, den 04. Juni 18:30 Uhr

Beethoven — seine Streichquartette

Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp, den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur . In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet.
Aus dem Zyklus der 10 Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

Prof. Lidia Baich, MA, Donnerstag, den 22. Oktober 18:30 Uhr

Der „Beethoven-Geiger“

„Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden.
An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hellsberg eben jenem Meister auf der Spur sein.

Prof. Dr. Clemens Hellsberg,  Mittwoch, den 9. Dezember 18:30 Uhr

 

20 Jahre Haus der Musik

Foto: Von li. nach re. Gastgeber Direktor Simon Posch, Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke© Stadt Wien/PID, Fotograf Christian Jobst

Wir haben gefeiert!

Am 15. Juni 2000 öffnete das Haus der Musik als erstes Klangmuseum seine Tore in der Seilerstätte 30 in Wien. Auf den Tag genau 20 Jahre später hat Direktor Simon Posch und das HdM Team im kleinen Kreis mit hohem Besuch unser großes Jubiläum begangen. Etwa 400 Besucher*innen feierten bei freiem Eintritt mit und konnten neben Eindrücken von ihrem Museumsbesuch auch kleine Geschenke von der Glücksrad-Station mit nach Hause nehmen.

Wer am Nachmittag vorbeikam, konnte mit Bürgermeister Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke und dem Gastgeber Direktor Simon Posch die große Geburtstagstorte verspeisen.

 

Was wäre Wien ohne Musik, und was wäre die Stadt ohne ihr eigenes Musik- und Klangmuseum? Ich gratuliere dem Haus der Musik zu seinem 20-jährigen Bestehen und wünsche alles Gute für die Zukunft!

– Dr. Michael Ludwig
Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 

Es braucht in Wien Player wie dieses Museum, damit das internationale Ansehen der Stadt Wien als historische Welthauptstadt der Musik weitergetragen wird, gleichzeitig aber auch Innovation und nachhaltige Entwicklung gewährleistet sind. In diesem Sinne wünsche ich dem Klangmuseum alles Gute für die Zukunft.

– KommR Peter Hanke
Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales in Wien

 

Das Haus der Musik überzeugt seit 20 Jahren das heimische und internationale Publikum mit seinem einzigartigen Museumskonzept. Ich bin stolz, dass das Haus der Musik dazu beiträgt, den Menschen Musik auf völlig neue Art und Weise näherzubringen und wünsche zum 20. Jubiläum alles Gute!

– Dr. Kurt Gollowitzer
Geschäftsführer der Wien Holding GmbH

 

Wiedereröffnung am Sonntag, den 31. Mai

 

„Auch wenn wir in den letzten Wochen mit ExpertInnengesprächen, Kinderkonzerten und Playlists im Internet aktiv waren, ist es mir eine ganz besondere Freude, wenn wir am 31. Mai wieder die Türen öffnen und unsere großen und kleinen Musikfans wieder persönlich in unserem Museum begrüßen dürfen! Gerade das unmittelbare Kulturerlebnis hat vielen in den letzten Wochen gefehlt, und da sind die interaktiven Stationen und Spiele im HdM sicherlich ein bereicherndes Erlebnis. Auch jene, die unser Klangmuseum noch nicht kennen, lade ich herzlich ein. Nützen Sie diese besondere Zeit, um ihre Stadt aus einem ganz anderen, neuen Blickwinkel zu entdecken!“, so Simon Posch, Direktor des Haus der Musik.

WIEDERERÖFFNUNG HAUS DER MUSIK AM PFINGSTSONNTAG, 31.5.2020 Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 22.00 Uhr

Das Haus der Musik ist auf alle entsprechenden Hygiene- und Schutzbestimmungen für BesucherInnen und MitarbeiterInnen bestens vorbereitet.

Die Online-Kinderkonzertbühne

Gernot Kranner – Jede Woche eine Geschichte gratis

“Bis Pfingsten sollen sich die Kinder JEDEN TAG auf eine neue Fortsetzung freuen können. Und auch ihre tapferen Eltern und die bewundernswerten PädagogInnen.” – Gernot Kranner

© Barbara Pálffy

Programm

Ab Mittwoch, 15.4.: ROBIN HOOD!
Ab Montag, 20.4.: PETER PAN!
Ab Montag, 20.4.: PINOCCHIO!
Hier geht es zu Gernot Kranners Videos auf Youtube.

 

Mai Cocopelli – Die Sendung mit der Mai

In jeder Sendung zeigt die Mai Cocopelli, was Cocopellifans schaffen, wie kreativ sie sind und was in jedem von uns schlummert.

Hier geht es zur Sendung.

Außerdem könnt ihr der Facebook Gruppe Cocopelli TV beitreten, um an Mitmachaktionen teilzunehmen!

 

Marko Simsa – Mit Musik zu Besuch

Jetzt da wir alle so viel zuhause sind und nicht mehr ins Konzert gehen können, kommt Marko Simsa einfach mit seiner Musik zu dir nachhause.
© Marko Simsa Youtube
Zu Marko Simsas Youtube Kanal geht es hier.

Bernhard Fibich – “Bernhard Fibich Radio”

Der Kinderliedermacher Bernhard Fibich hat seine Lieder auf Youtube und sogar in eine extra Smartphone App für Android gepackt.

Alle Bernhard-Fibich-Kinderlieder am Handy! Hier geht’s zur App.

Hier geht es zu Bernhard Fibichs Youtube Channel.

ABSAGE KONZERTE IM HAUS DER MUSIK

Haus der Musik sagt Sinnesrauschen Festival und Kinderkonzerte ab

Aufgrund der wichtigen Maßnahmen gegen die Verbreitung von Covid-19, sieht sich das Haus der Musik in Wien gezwungen, geplante Konzerte abzusagen.

Aktuelle Termine und Updates entnehmen sie bitte unserem Eventkalender

„Wir bedauern sehr, dass wir alle unsere Konzerte bis Ende Juni absagen müssen. Selbst-verständlich ist
es uns ein großes Anliegen, die Gesundheitsbehörden in ihrem Auftrag, eine
weitere Ausbreitung des COVID-19-Virus zu verhindern, bestmöglich zu unterstützen. Daher nehmen wir
unsere Verantwortung als Veranstalter sehr ernst und bitten alle unsere Gäste um
ihr Verständnis.“, so Direktor Simon K. Posch

Verkaufte Tickets werden rückerstattet, bitte wenden Sie sich an Ihre Verkaufsstelle:
– Wien-Ticket: online unter wien-ticket.at oder Tel. +43-1-5 888 5
– Museumskassa: per Email an info@hdm.at oder Tel. +43-1-513 48 50

PRESSE
Regina Holler-Strobl (Public Relations) | Haus der Musik | Seilerstätte 30 | 1010 Wien
Tel. +43 1 513 48 50-30 | Email: regina.holler-strobl@hdm.at | www.hausdermusik.com

Welttag der Fremdenführer

Am 14. Februar fand der Welttag der Fremdenführer für blinde und sehbehinderte Menschen im Haus der Musik statt. 114 Besucher*innen wurden von 37 Guides geführt, die zuvor von der Leiterin des HdM Musikvermittler*innen Teams, Mag.a Elisabeth Bauer gecoacht wurden. Ein riesen Erfolg!

 

Fotos: Josef Parak

Stringtelligence by Thomastik Infeld

 

Sonderausstellung bis 31. März 2020

Im glasüberdachten Innenhof

Seit 100 Jahren entwickelt und produziert Thomastik-Infeld Musiksaiten auf höchstem Qualitätsniveau. Anlässlich seines runden Firmengeburtstags betritt der Traditionsbetrieb nun mit einer exklusiven Sonderausstellung die museale Bühne im Haus der Musik und gewährt als erster Musiksaitenproduzent weltweit in einer Ausstellung Einblicke in die hochkomplexe Herstellung seiner Hightech-Saiten. MusikliebhaberInnen und MusikerInnen dürfen sich freuen, denn noch bis 31. März 2020 können sie im Innenhof des Klangmuseums in der Jubiläumsschau „Stringtelligence“ einen Blick hinter die Kulissen der mittlerweile 100-jährigen Saitenschmiede werfen und die Geheimnisse hochmoderner Musiksaiten und deren Produktion erkunden.

Mehr Informationen hier:

thomastik-infeld.com

thomastik-infeld.com/stringtelligence

Neue Klangwelten im HdM

Im Haus der Musik entstehen neue Klangwelten. Alle Hauptattraktionen wie z.B. der virtuelle Dirigent bleiben wie gewohnt zugänglich. Einzig der hinterste Raum der SONOTOPIA Etage ist temporär nicht begehbar, denn dort entstehen einzigartige, innovative Klangexperimente, die schon bald erforscht werden können.

Freuen Sie sich schon jetzt mit uns auf neue musikalische Entdeckungsreisen!

NEUE WIENER LIEDER – Poesie Provokation Pop

Ausstellungsdauer: 31. Mai – 13. Oktober 2019
Ausstellungsort: Innenhof im Haus der Musik, Eintritt frei

Kurator: Klaus Totzler
Kreative Gestaltung: Benjamin Posch

„Wien, Wien, nur Du allein“: eine Stadt, die eine eigene Musikgattung hat und pflegt

Wien, die Stadt der vielen Gesichter, der vielen Legenden, weltberühmt für ihre Einzigartigkeit und  ureigene Kultur. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielt das Wienerlied, das etwa um 1800 entstanden ist und bis heute in vielen Schattierungen gepflegt wird. Während das traditionelle Wienerlied, oft als altmodisch abgetan, also nicht umzubringen ist, ist es in den vergangenen Jahren einer jungen Generation an MusikerInnen gelungen, mit unterschiedlichen neuen Ansätzen dieses Genre endgültig ins „Jetzt“ zu holen und für ein neues Publikum attraktiv zu machen: Künstler wie Ernst Molden, Kollegium Kalksburg, Roland Neuwirth, Der Nino aus Wien oder Voodoo Jürgens spielen klug und gekonnt mit der Tradition, sie verändern sie mit dem Einarbeiten neuerer Strömungen, indem sie zum Beispiel Rock, Reggae, Blues und Pop einfließen lassen. Die Stärken des Wienerliedes – Ironie, Humor, Zeitgeist, auch Gesellschaftskritik – werden oft in einer anderen Sprache zum Ausdruck gebracht. Man fühlt sich ertappt, wenn man das Lied Hättma, kenntma (mochma oba net)“ der Gebrüder Marx hört:

Kenntma besser Fuassboi spün,
Woima oba net.
Kenntma amoi wön gehn,
Mochma oba net

Das Dogma des Wienerliedes: Poesie, Provokation, Pop

Bewusst trägt die Ausstellung den plakativen Untertitel „Poesie, Provokation, Pop“ – all diese Begriffe waren schon immer Dogma und Anliegen des Wienerliedes. Das galt früher und gilt auch heute wieder, vielleicht stärker, aber jedenfalls zeitgeistiger. Das Wienerlied wurde zum zeitgeistigen, kritischen „Mainstream“ der Popgeneration.

Der leider viel zu früh verstorbene Musiker und Songschreiber Georg Danzer sagte einmal:
„Mit Austropop habe ich eigentlich nichts am Hut. Nicht nur weil vieles, das man mit dem Attribut Austro- versehen hat, später den Bach runter gegangen ist. Das schlimmste Beispiel ist wohl der Austrofaschismus“. Mit dieser wohl sehr provokanten Aussage hat einer der großen Chansoniers und Poeten der heimischen Szene seine Position klargelegt. Nie ging es ihm um Kommerz, sondern immer um Kritik, Ironie und Haltung. Danzer beweist eindringlich, dass eingängige Melodien nicht oberflächlich sein müssen. Wie bei vielen seiner Musikerkollegen verbergen seine Texte einen wachen Geist hinter plumpem Spott, Humanismus hinter purem Zorn.

Auch die neue Generation liebt die Provokation dieser Art. Voodoo Jürgens gräbt Tote aus, Sigi Maron lobt Hitler, da er zumindest Vegetarier war und Wanda erklären Inzest mit Amore. Sigmund Freud schau obe.

Es geht um das Goldene Wienerherz, das Raunzen und die Liebe

Neben einer Audio/Video-Station bei der die BesucherInnen in die musikalische Welt des Neuen Wienerlieds eintauchen können, versammelt die Ausstellung im Innenhof viele historische Plattencover und Fotoaufnahmen aus den letzten 50 Jahren der Szene. Auch Künstler haben wertvolle Leihgaben beigesteuert, so etwa Ernst Molden einen Hut, sein Markenzeichen oder Nino aus Wien einige Bühnenrequisiten. Es finden sich aber auch ganz besondere Stücke wie ein altes Apple Powerbook Duo 230, der erste Computer, auf dem Georg Danzer seine Texte geschrieben hat. Von der vielleicht „ersten Popband des Wienerischen“, der Worried Men Skiffle Group (gegründet 1960), sind Instrumente zu sehen.

In einem Versuch, die Erzählstränge der Ausstellung zusammenzufassen, meint Kurator Klaus Totzler: „Hier geht es um das Entlarven und das Spiegelvorhalten, aber auch um eine Liebeserklärung. Es geht um das Raunzertum und die Arroganz genauso, wie um das Goldene Wienerherz und die Heimatverbundenheit abseits politisch fragwürdiger Ideologien. Es geht um die Liebe.“

NIGHT TICKET

-50% auf das Vollpreisticket – täglich ab 20 Uhr!

Begeben Sie sich auf eine nächtliche Entdeckungsreise in die Welt der Musik und Klänge. Mit dem Night Ticket haben Sie die Gelegenheit, das interaktive Klangmuseum fern ab vom großen Besucherandrang und zu ungewöhnlichen Museumsöffnungszeiten zu besuchen.

Eintritt -50% !

Zum einheitlichen Sondertarif von € 7 statt € 14  erleben Sie in der Zeit von 20 bis 22 Uhr ein einzigartiges, musikalisches Erlebnis in einer didaktisch modernst aufbereiteten Schau.

→ Letzter Einlass: 21:30 Uhr

NEUE WIENER LIEDER: Poesie, Provokation, Pop

Eine Kabinettausstellung im Haus der Musik, ab 31. Mai 2019.

Was wäre Wien ohne das berühmte Wienerlied mit den leichtfüßigen Melodien, seiner Melancholie und dem oft tiefschwarzen Humor? Dass das Wienerlied, ob in seiner traditionellen Form oder erfolgreich gemischt mit aktuellen Popströmungen, noch lange nicht zur Vergangenheit gehört, zeigt die Sonderausstellung “Neue Wiener Lieder” ab 31. Mai 2019 im Innenhof des Haus der Musik. Mit historischen Plattencovern, Instrumentenleihgaben, Bühnen-requisiten, Anekdoten und vielen Musikbeispielen spannt die Schau den Bogen von der Geschichte des modernen Wienerlieds zu bekannten, aktuell bedeutenden, Wiener KünstlerInnen wie etwa Ernst Molden und den Strottern
und beleuchtet das Wiederaufleben des berühmten Liedgenres.

Ausstellungsdauer: 31. Mai – 13. Oktober 2019
Ausstellungsort: Innenhof im Haus der Musik, Eintritt frei

Puebla meets Vienna

In der Woche vom 13. Mai war das Nachwuchs-Streichquartett Cuarteto Lignum zu Gast im Haus der Musik. Die mexikanischen Instrumentalisten erlebten fünf Tage voller spannender Begegnungen, wie etwa ein Konzert in der mexikanischen Botschaft, zwei Masterclasses mit Prof. Josef Hell der Wiener Philharmoniker sowie Sightseeing und Museumsbesuche in der Innenstadt, geführt von HdM-Infotrainer Diego Ondarza.

Das Konzert im HdM Innenhof am 15. Mai war ein voller Erfolg. Die jungen Musiker Javier Alfonso Medina, Cristian Páez, Fernando Dominguez und Roni Gordillo spielten für ein volles Haus. Internationale MuseumsbesucherInnen verweilten um den Klängen der talentierten Burschen zu lauschen, klassikbegeisterte WienerInnen kamen an dem regnerischen Tag ins Haus der Musik um sich ihren Tag zu versüßen. Am Programm standen: Borodin Quartett No. 2, Beethoven Quartett No. 4, 4. Satz Revueltas, música de feria Ponce Estrellita Piazzolla Oblivion und Libertad. Tosender Beifall war garantiert, denn das Quartett brillierte bei der Aufführung und zwei der Mitglieder sind gerade einmal 16 Jahre alt. Nach ihrem Aufenthalt in Wien ging es weiter nach Italien, wo die Europatour am 20. Mai in Trento zu Ende ging. ¡Buen viaje, Cuarteto Lignum!

Um weiterhin über das Cuarteto Lignum am Laufenden zu bleiben folgen Sie @cuarteto_lignum auf Instagram.

Das Quartett ist Teil des Orquestas Sinfónicas Esperanza Azteca, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Casa De La Música De Viena En Puebla.

 

 

EMBRACING MUSIC – LEONARD BERNSTEIN AT 100

EMBRACING MUSIC – LEONARD BERNSTEIN AT 100

Das Haus der Musik feiert Leonard Bernsteins 100. Geburtstag mit einer neuen Kabinettausstellung. Verlängert bis 5. Mai 2019!

Ohne Zweifel gilt Leonard Bernstein als Amerikas größter Komponist und Dirigent. Am 25. August 2018 wäre der große Ausnahmekünstler 100 Jahre alt geworden, das Haus der Musik widmet ihm daher die neue Kabinettausstellung (17.10.2018 – 5. Mai 2019). Mit seinem Engagement als Dirigent, Komponist, Pianist und nicht zuletzt als leidenschaftlicher Pädagoge wusste Bernstein in unvergleichlicher Weise ein Publikum aller Altersklassen zu begeistern. Die Ausstellung zeigt persönliche, handschriftliche Dokumente aus seiner Feder, “Behind-the-scenes”-Fotos und Arbeitsskripten zu den YPC Fernsehaufzeichnungen sowie neue Bilder und Exponate aus dem Historischen Archiv der Wiener Philharmoniker.

“Bernstein on Wagner” – Ein Rohdiamant der Filmgeschichte: Weltpremiere im Haus der Musik

In der ganztägig frei zugänglichen Ausstellung wird auch zum weltweit ersten Mal Horant H. Hohlfelds Kurzfilm “Bernstein on Wagner” präsentiert: der Schauplatz ist die Berggasse 19 im Wiener 9. Bezirk. Ja, tatsächlich handelt es sich hierbei um die Praxis des Vaters der Psychoanalyse – Sigmund Freud. In einem etwa 30 minütigen Monolog reflektiert Leonard Bernstein über sein ambivalentes Verhältnis zu Richard Wagner als Musiker und als Persönlichkeit. Bernstein wendet sich in fiktiver Weise an Freud, ihm zu helfen, den großartigen Richard Wagner endlich verstehen zu lernen:

“There are moments when (…) I hear myself saying: Richard Wagner, I hate you; but I hate you on my knees” Can you help me resolve that one, Dr. Freud?”

Die Premiere des Filmes “Bernstein on Wagner” fand am 18. Oktober 2018 im Beisein von Nina Bernstein Simmons (Tochter Leonard Bernsteins), Horant H. Hohlfeld (Regisseur des Filmes), KS Christa Ludwig und vielen weiteren Ehrengästen statt.
“Bernstein on Wagner”: Filmpremiere & Diskussionsrunde 18. Oktober 2018 – Impressionen.

EMBRACING MUSIC – Leonard Bernstein at 100
Kabinettausstellung im Innenhof
Ausstellung verlängert bis 5. Mai 2019

Eintritt frei!

BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund von Veranstaltungen im Innenhof kann es vorkommen, dass die Ausstellung an bestimmten Tagen nicht zugänglich ist. Wir danken für Ihr Verständnis.

ORF LANGE NACHT DER MUSEEN 2018

Auch dieses Jahr ist das Haus der Musik wieder bei der „ORF Lange Nacht der Museen“ dabei. Das Klangmuseum öffnet nicht nur seine Türen für seine nachtaktiven BesucherInnen, sondern lädt zu einer bunten musikalischen Mischung an Livemusik ein. Eine Kooperation mit der Vienna Songwriting Association.

Die “ORF Lange Nacht der Museen” gehört für Kulturliebhaber längst zum jährlichen Pflichttermin. Das Klangmuseum lädt bis 01:00 zur musikalischen Entdeckungsreise. Auf vier Ebenen und an zahlreichen interaktiven Elementen und Installationen experimentieren Sie mit Klangphänomenen oder lernen die großen Meister der klassischen Musik in einzigartiger Weise kennen. Erwürfeln Sie Ihren eigenen Walzer, Hören Sie Ihren eigenen Namen als originale Mozartkomposition und dirigieren Sie das weltberühmte Orchester der Wiener Philharmoniker!

 

KONZERTE IM INNENHOF

Ab 18 Uhr treten im im glasüberdachten Innenhof Ella Deer, Speaking Silences, Anja Chiara, Dan Knopper und Johanna van Tan mit ihren Live-Sets auf.

18:00 Uhr
Ella Deer
https://www.facebook.com/elladeer

Geboren und aufgewachsen in Hartberg entdeckte Ella Deer schon im Kindesalter ihre Liebe zur Musik – vor allem zum Gesang. Mit 15 Jahren begann sie, Gitarre zu spielen und fing an, eigene Lieder zu komponieren. Nach dem Schulabschluss zog sie nach Wien, wo sie erste Kontakte zur hiesigen Musikszene knüpfte und Inspiration schöpfte. Das darauffolgende Jahr verbrachte sie mit intensivem Songwriting und fing kurz darauf an, ihre Werke zu performen.

19:00 Uhr
Speaking Silences
http://www.speakingsilences.net/

Eine prägnante Stimme durchbricht die Stille, verbündet sich mit einer Gitarre, und singt, schreit und flüstert Lieder von Trauer, Wut und Hoffnung. Von energischen Songs, die Passanten auf der Straße aus ihrer Alltags-Sedierung reißen, bis zu leisen, persönlichen Skizzen, denen man am liebsten im eigenen Wohnzimmer lauschen möchte. Die ersten musikalischen Schritte machte Speaking Silences, alias Benjamin Block, Mitte der Nuller Jahre unter dem Einfluss solcher Acts wie Glen Hansard (The Frames), Ryan Adams und Black Rebel Motorcycle Club.

20:00 Uhr
Anja Chiara
https://soundcloud.com/anja-chiara

Anja Chiara ist eine junge Songwriterin aus Wien. Ihre Songs versprühen Lebensfreude und Zufriedenheit, zugleich besitzen sie einen Hauch von wunderschöner Traurigkeit und komplexer Einfachheit in ihren Texten. Sie handeln vom Sinn des Lebens und Reisen in die Tiefe des Seins, sie handeln vom Tanzen, Regen und von Einsamkeit. Eine traurig-schöne unverwechselbare Stimme gepaart mit akustischer Gitarre.

21:00 Uhr
Dan Knopper
https://danknopper.bandcamp.com/releases

Zu Dan Knoppers mit Blues und Punk gewürzten Chansons kann man wunderbar sein Bier genießen. Sie lassen zwar kaum ein gutes Haar am Leben, kümmern sich aber so rührend um ihr Sorgenkind, dass man das nicht so wild nimmt und feststellt, dass doch alles irgendwie recht lustig ist.

22:00 Uhr
Johanna van Tan
https://johannavantan.bandcamp.com/releases

Melancholie mit einer Brise Ironie. Johanna Van Tan schreib Songs und performt. Begleitet vom Blues Klavier, gesungen mit starker Stimme und einfühlsamen Texten. Mal auf Englisch dann wieder Deutsch. Hier kennt sie keine Grenzen. Die Salzburgerin hat ihren Lebensmittelpunkt in Wien wo sie an verschieden Kleinkunstbühnen anzutreffen ist. Immer auf der Suche nach Beislklavieren mit Charakter. „Music is mutual“ sagt sie: „it is something you build together with the audience“

Bereits zum 19. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung – rund 700 Museen und Galerien sind heuer daran beteiligt und öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh. Mehr Infos über die „Lange Nacht der Museen“ finden Sie unter http://langenacht.orf.at/

DAS WALZER-WÜRFEL-SPIEL

Relaunch eines der Highlights im Klangmuseum.

Spielerisch einen eigenen Walzer würfeln – im Haus der Musik ist das möglich. Nun wurde das Walzer-Würfel-Spiel, eines der Highlights im Klangmuseum, von Grund auf erneuert und präsentiert sich mit vier parallelen Terminals und komplett virtuellen Würfeln in völlig neuem Gewand. Mehr denn je heißt es damit “Alles Walzer!”.

Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn ließen sich von musikalischen Würfelspielen ebenso inspirieren wie moderne Komponisten der Gegenwart. Das weltweit erste Walzer-Würfel-Spiel gilt seit Langem als eines der Highlights im Klangmuseum, einem Ort, an dem die Verbindung zwischen Tradition und Moderne auf unvergleichliche Weise gepflegt wird. Beim Walzer-Würfel-Spiel im ersten Stock des Museums können BesucherInnen spielerisch und intuitiv ihren eigenen Walzer würfeln. Jeder Zahl des Würfels sind zwei Takte zugeordnet. Takt für Takt entsteht auf diese Weise am Screen eine einzigartige Walzer-Partitur, die als vierstimmige Komposition erklingt und zum Walzer tanzen einlädt – und 1, 2, 3 und 1, 2, 3! Und das Beste daran: man kann die Partitur auch ausgedruckt mit nach Hause nehmen. Für die vielen Museumsbesucher aus aller Welt ist das ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die Musikstadt Wien.

Mit Motion-Tracking virtuell im ¾-Takt komponieren

Mit der innovativen Motion-Tracking-Technologie rollen die Würfel bei der neu entwickelten Installation nun völlig virtuell. Die Bewegungen der Hand bis zu den kleinsten Regungen der Finger werden durch einen Sensor erfasst und unmittelbar auf den Screen übertragen. Innovation als Grundsatz des Haus der Musik wird hier auf eine neue Ebene gehoben, die die Spieler staunen lässt, aber vor allem Spaß am Experimentieren mit Musik und neuer Technologie hervorbringt. Auch ohne musikalische Vorkenntnisse haben die MuseumsbesucherInnen am Ende des Spiels eine echte Walzer-Komposition erschaffen, die bei jedem Durchgang neu und einzigartig klingen wird.

Spaß und Freude an der Musik in all ihrer Vielfalt schaffen – das ist der Leitgedanke, der sich durch das gesamte Klangmuseum zieht. Mit dem neuen Walzer-Würfel-Spiel komponieren unsere Gäste spielerisch einzigartige Klänge im ¾-Takt. So wird dem Walzer, einem Wiener Original, auf innovative Weise neuer musikalischer Glanz verliehen.”, so Simon K. Posch, Direktor des Haus der Musik.

Mehr Walzervergnügen denn je

Das neue Walzer-Würfel-Spiel im Haus der Musik bietet ein “Mehr” an allem: mehr SpielerInnen, mehr Takte, mehr Noten, mehr Instrumente. An vier, statt bisher zwei, Motion-Terminals können die virtuellen Würfel geworfen werden. Dabei stehen beim Relaunch insgesamt zwölf Instrumente zur Verfügung, darunter “Klassiker” wie die Violine, Violoncello, Querflöte, Trompete oder Klarinette. Erweitert wurde der Instrumentenpool aber auch um klanglich neu anmutende Vertreter, wie etwa die Marimba. Die Instrumente stehen im einzelnen Spiel jeweils abwechselnd zur Verfügung. Auf diese Weise entstehen unzählige Kombinationen von Klängen, die dem traditionellen Walzer gänzlich neue Impulse geben.

NEUE INITIATIVE FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ

Maßgeschneidertes Konzept der Musikvermittlung – bei freiem Eintritt.

Die Caritas präsentierte im Haus der Musik ein neues Freiwilligen-Projekt, das Menschen mit Demenz zurück in die Gesellschaft holen will. Das Haus der Musik ist als erster Kooperationspartner mit an Bord und bietet ein gemeinsam erarbeitetes, maßgeschneidertes Musikvermittlungs-Programm. Mit Unterstützung der Casinos Austria ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnen und Begleitpersonen kostenlos. Gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen und Freizeitbuddies wurde das Projekt von Simon K. Posch (Direktor Haus der Musik), Klaus Schwertner (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien) und Dietmar Hoscher (Vorstandsdirektor Casinos Austria) vorgestellt.

Nach einer Pilotphase startet die Caritas das Projekt „Vergessen wie’s geht?“ und sucht freiwillige MitarbeiterInnen, die als Buddys mit an Demenz erkrankten Menschen regelmäßig in Wien oder im südlichen Niederösterreich ein paar Stunden Freizeit verbringen. Das können Museumsbesuche, Spaziergänge, Lokalbesuche oder andere Aktivitäten sein. Die Zeit ohne die zu betreuende Person können die Angehörigen nach Belieben verbringen.

Das Haus der Musik ist einer der ersten Kooperationspartner. Auch weil Musik ein sehr guter Anknüpfungspunkt bei Menschen mit Demenz ist, da gespeicherte musikalische Erinnerungen bei demenziellen Erkrankungen lange abrufbar bleiben. „Das Haus der Musik ist ein Ort lebendiger Auseinandersetzung mit Musik in all ihren Facetten. Unsere BesucherInnen sollen auf freudvolle Weise ihren ganz persönlichen Zugang zur Musik finden. Inklusion und Barrierefreiheit gelten seit vielen Jahren als essentielle Leitgedanken unserer Musikvermittlung. Umso mehr freut es mich, dass wir nun gemeinsam mit der Caritas eine neue Initiative für demenzkranke Menschen starten konnten“, betont Simon K. Posch, Direktor Haus der Musik. Die MusikpädagogInnen geben den Freizeitbuddys in speziellen Vorbereitungsterminen einen Überblick darüber, was das Museum an musikalischen Impulsen und Erlebnissen zu bieten hat. Gemeinsam werden dabei geeignete Vermittlungsstrategien entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Demenzkranken orientieren.

Im Rahmen der Initiative “Barrierefrei im Haus der Musik” ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnnen und Begleitpersonen dank finanzieller Unterstützung von Casinos Austria als Sponsoringpartner des Haus der Musik kostenlos.

Gibt es eine Bar?

Ja, gleich gegenüber dem Konzertsaal. Reduziert auf die Basics mit Bier und Wein. Softdrinks sind im Self-Service-Café Nicolai (EG/Innenhof) erhältlich.

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Sämtliche Details zum gesamten Führungsangebot finden Sie auch unter www.hdm.at/musikvermittlung