Wiedereröffnung am Sonntag, den 31. Mai

 

„Auch wenn wir in den letzten Wochen mit ExpertInnengesprächen, Kinderkonzerten und Playlists im Internet aktiv waren, ist es mir eine ganz besondere Freude, wenn wir am 31. Mai wieder die Türen öffnen und unsere großen und kleinen Musikfans wieder persönlich in unserem Museum begrüßen dürfen! Gerade das unmittelbare Kulturerlebnis hat vielen in den letzten Wochen gefehlt, und da sind die interaktiven Stationen und Spiele im HdM sicherlich ein bereicherndes Erlebnis. Auch jene, die unser Klangmuseum noch nicht kennen, lade ich herzlich ein. Nützen Sie diese besondere Zeit, um ihre Stadt aus einem ganz anderen, neuen Blickwinkel zu entdecken!“, so Simon Posch, Direktor des Haus der Musik.

WIEDERERÖFFNUNG HAUS DER MUSIK AM PFINGSTSONNTAG, 31.5.2020 Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 22.00 Uhr

Das Haus der Musik ist auf alle entsprechenden Hygiene- und Schutzbestimmungen für BesucherInnen und MitarbeiterInnen bestens vorbereitet.

Die Online-Kinderkonzertbühne

Gernot Kranner – Jede Woche eine Geschichte gratis

« Bis Pfingsten sollen sich die Kinder JEDEN TAG auf eine neue Fortsetzung freuen können. Und auch ihre tapferen Eltern und die bewundernswerten PädagogInnen. » – Gernot Kranner

© Barbara Pálffy

Programm

Ab Mittwoch, 15.4.: ROBIN HOOD!
Ab Montag, 20.4.: PETER PAN!
Ab Montag, 20.4.: PINOCCHIO!
Hier geht es zu Gernot Kranners Videos auf Youtube.

 

Mai Cocopelli – Die Sendung mit der Mai

In jeder Sendung zeigt die Mai Cocopelli, was Cocopellifans schaffen, wie kreativ sie sind und was in jedem von uns schlummert.

Hier geht es zur Sendung.

Außerdem könnt ihr der Facebook Gruppe Cocopelli TV beitreten, um an Mitmachaktionen teilzunehmen!

 

Marko Simsa – Mit Musik zu Besuch

Jetzt da wir alle so viel zuhause sind und nicht mehr ins Konzert gehen können, kommt Marko Simsa einfach mit seiner Musik zu dir nachhause.
© Marko Simsa Youtube
Zu Marko Simsas Youtube Kanal geht es hier.

Bernhard Fibich – « Bernhard Fibich Radio »

Der Kinderliedermacher Bernhard Fibich hat seine Lieder auf Youtube und sogar in eine extra Smartphone App für Android gepackt.

Alle Bernhard-Fibich-Kinderlieder am Handy! Hier geht’s zur App.

Hier geht es zu Bernhard Fibichs Youtube Channel.

Führungen mit Beethoven Schwerpunkt

Ab sofort bietet unser Musikvermittlungsteam fixe Termine für Kinder- und Erwachsenenführungen mit Beethovenschwerpunkt an.

Weitere Führungen mit Beethoven Schwerpunkt finden Sie hier.

Kinderführungen

jeweils am Samstag um 14:00 Uhr
15. Feb
29.Feb
7. März
21. März
4. April
18. April
9. Mai
23. Mai
6. Juni
20. Juni

EINTRITT
Kinder unter 12 Jahre: € 6,-
Kinder ab 12 Jahre: € 10,-
Erwachsene: € 14,-
Führungsbeitrag: € 1,- pro Person

Erwachsenenführungen « Its all about Beethoven »

21.2.2020 – 15:00 Uhr
27.3.2020 – 15:00 Uhr
26.4.2020 – 15:00 Uhr
17.5.2020 – 15:00 Uhr

EINTRITT
€ 14
Führungsbeitrag: € 1 pro Person

ANMELDUNG

Per Mail an
info@hdm.at

Welttag der Fremdenführer

Am 14. Februar fand der Welttag der Fremdenführer für blinde und sehbehinderte Menschen im Haus der Musik statt. 114 Besucher*innen wurden von 37 Guides geführt, die zuvor von der Leiterin des HdM Musikvermittler*innen Teams, Mag.a Elisabeth Bauer gecoacht wurden. Ein riesen Erfolg!

 

Fotos: Josef Parak

NEUE WIENER LIEDER – Poesie Provokation Pop

Ausstellungsdauer: 31. Mai – 13. Oktober 2019
Ausstellungsort: Innenhof im Haus der Musik, Eintritt frei

Kurator: Klaus Totzler
Kreative Gestaltung: Benjamin Posch

„Wien, Wien, nur Du allein“: eine Stadt, die eine eigene Musikgattung hat und pflegt

Wien, die Stadt der vielen Gesichter, der vielen Legenden, weltberühmt für ihre Einzigartigkeit und  ureigene Kultur. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielt das Wienerlied, das etwa um 1800 entstanden ist und bis heute in vielen Schattierungen gepflegt wird. Während das traditionelle Wienerlied, oft als altmodisch abgetan, also nicht umzubringen ist, ist es in den vergangenen Jahren einer jungen Generation an MusikerInnen gelungen, mit unterschiedlichen neuen Ansätzen dieses Genre endgültig ins „Jetzt“ zu holen und für ein neues Publikum attraktiv zu machen: Künstler wie Ernst Molden, Kollegium Kalksburg, Roland Neuwirth, Der Nino aus Wien oder Voodoo Jürgens spielen klug und gekonnt mit der Tradition, sie verändern sie mit dem Einarbeiten neuerer Strömungen, indem sie zum Beispiel Rock, Reggae, Blues und Pop einfließen lassen. Die Stärken des Wienerliedes – Ironie, Humor, Zeitgeist, auch Gesellschaftskritik – werden oft in einer anderen Sprache zum Ausdruck gebracht. Man fühlt sich ertappt, wenn man das Lied Hättma, kenntma (mochma oba net)“ der Gebrüder Marx hört:

Kenntma besser Fuassboi spün,
Woima oba net.
Kenntma amoi wön gehn,
Mochma oba net

Das Dogma des Wienerliedes: Poesie, Provokation, Pop

Bewusst trägt die Ausstellung den plakativen Untertitel „Poesie, Provokation, Pop“ – all diese Begriffe waren schon immer Dogma und Anliegen des Wienerliedes. Das galt früher und gilt auch heute wieder, vielleicht stärker, aber jedenfalls zeitgeistiger. Das Wienerlied wurde zum zeitgeistigen, kritischen „Mainstream“ der Popgeneration.

Der leider viel zu früh verstorbene Musiker und Songschreiber Georg Danzer sagte einmal:
„Mit Austropop habe ich eigentlich nichts am Hut. Nicht nur weil vieles, das man mit dem Attribut Austro- versehen hat, später den Bach runter gegangen ist. Das schlimmste Beispiel ist wohl der Austrofaschismus“. Mit dieser wohl sehr provokanten Aussage hat einer der großen Chansoniers und Poeten der heimischen Szene seine Position klargelegt. Nie ging es ihm um Kommerz, sondern immer um Kritik, Ironie und Haltung. Danzer beweist eindringlich, dass eingängige Melodien nicht oberflächlich sein müssen. Wie bei vielen seiner Musikerkollegen verbergen seine Texte einen wachen Geist hinter plumpem Spott, Humanismus hinter purem Zorn.

Auch die neue Generation liebt die Provokation dieser Art. Voodoo Jürgens gräbt Tote aus, Sigi Maron lobt Hitler, da er zumindest Vegetarier war und Wanda erklären Inzest mit Amore. Sigmund Freud schau obe.

Es geht um das Goldene Wienerherz, das Raunzen und die Liebe

Neben einer Audio/Video-Station bei der die BesucherInnen in die musikalische Welt des Neuen Wienerlieds eintauchen können, versammelt die Ausstellung im Innenhof viele historische Plattencover und Fotoaufnahmen aus den letzten 50 Jahren der Szene. Auch Künstler haben wertvolle Leihgaben beigesteuert, so etwa Ernst Molden einen Hut, sein Markenzeichen oder Nino aus Wien einige Bühnenrequisiten. Es finden sich aber auch ganz besondere Stücke wie ein altes Apple Powerbook Duo 230, der erste Computer, auf dem Georg Danzer seine Texte geschrieben hat. Von der vielleicht „ersten Popband des Wienerischen“, der Worried Men Skiffle Group (gegründet 1960), sind Instrumente zu sehen.

In einem Versuch, die Erzählstränge der Ausstellung zusammenzufassen, meint Kurator Klaus Totzler: „Hier geht es um das Entlarven und das Spiegelvorhalten, aber auch um eine Liebeserklärung. Es geht um das Raunzertum und die Arroganz genauso, wie um das Goldene Wienerherz und die Heimatverbundenheit abseits politisch fragwürdiger Ideologien. Es geht um die Liebe.“

HdM Membercard

Ein Jahr lang Konzert und Klangmuseum – um nur € 39,-!

Werden Sie Mitglied im Haus der Musik und gehen Sie mit uns ein Jahr lang auf musikalische Entdeckungsreise. Mit der HdM Membercard ist der Eintritt ins Klangmuseum sowie zu sämtlichen Konzerten der Reihe “Live On Stage” frei.

Entdecke die Welt der Klänge – mit der HdM Membercard:

– Unbegrenzter Museumseintritt ins Haus der Musik, 365 Tage im Jahr (gültig 1 Jahr ab Ausstellungsdatum).
– Freier Eintritt zu sämtlichen Konzerten der Reihe « Live On Stage ».
– 50% Ermäßigung auf den Museumseintritt einer Begleitperson
– 10% Ermäßigung auf alle Produkte im Museums-Shop

HDM MEMBERCARD
Nur €39.-
Erhältlich an der Museumskassa täglich von 10:00-22:00 Uhr