Muttertagsaktion

Am Muttertag, So. 8. Mai 2022, gibt es an der Museumskassa beim Kauf eines Konzerttickets für LIVE ON STAGE: Smokey Brights bei Nennung des Kennwortes „Muttertag“ eine Freikarte für das
Museum dazu.

LIVE ON STAGE: Smokey Brights

DI., 10. MAI 2022, 20 UHR

Bittersüß, schön und auch irgendwie witzig: Das ist der Sound der jungen Talente aus
Washington, die mit ihrer Musik schon ordentlich Staub aufgewirbelt haben.
Smokey Brights klingen wie eine frische, abgeklärte Version von Metronomy und Tame Impala.
Sorglos, aber doch nachdenklich, simpel, aber sehr verspielt, direkt, aber äußerst deep.
Gelegenheitstänzer*innen und Goldkehlchen müssen diese Band einfach live sehen.

Eine Kooperation mit Bluebird und Der Standard.

Aktion nur gültig am So. 8. Mai 2022 an der Kassa im Haus der Musik.
Die Museumsfreikarte ist 1 Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.

Wozu Musik? Es könnte ja auch still sein

Theorie der Tonkunst – Nachdenken über Musik

Vortrag und Podiumsdiskussion zur Sonderausstellung Vom Erhabenen zum Abscheulichen

Mi., 19. Jänner 2022, 19 UHR

Zusätzlich wird die Podiumsdiskussion über den HdM-Youtube Kanal live gestreamed.

Musik: Sie begleitet uns ein Leben lang und dennoch wissen wir nicht, was sie ist und wie sie das,
was sie auslöst bewirkt. Eine philosophische Reflexion mag hier Abhilfe schaffen.

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Dr. Heinz Palasser (Philosoph an der School of Philosophy und
Kurator der Sonderausstellung im HdM), Dr. Lisz Hirn (Philosophin), Prof. Dr. Clemens Hellsberg
(ehemaliger Vorstand der Wiener Philharmoniker), Dr. Philipp Blom (Philosoph und Historiker)
und Prof. Dr. Diedrich Diederichsen (Kulturwissenschafter und Poptheoretiker).

Programm

Beginn 19:00 Uhr

Begrüßung durch Simon Posch (Direktor HdM)

Impulsreferat von Heinz Palasser

Podiumsdiskussion mit den Teilnehmer*innen

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Covid-Maßnahmen.

Teilnahme

Der Eintritt ist frei. Die Besucher*innenzahl ist begrenzt.

Wir bitten daher um Ihre Anmeldung:

Anmelden

Inside Beethoven

Das begehbare Ensemble

Die Ausstellung

Erfahren Sie, wie es klingt, Teil eines Orchesters zu sein. Die begehbare Klangausstellung „Inside Beethoven!“ kombiniert neuste Erkenntnisse der Musikwissenschaft mit der modernen Musikedition zu einem spektakulären Mittendrin-Erlebnis – eine Perspektive, die dem Publikum sonst verborgen und nur den Musiker*innen selbst vorbehalten bleibt.

Sie sind eingeladen, sich zwischen den digitalen Notenpulten zu bewegen und die Position der Musiker*innen einzunehmen – sowohl für Laien als auch für Profis eine ungewohnte und bereichernde Erfahrung. Die Musik, ihre polyphone Struktur, das Spiel jedes einzelnen Instrumentes, sein Beitrag zum Gesamtklang und seine Gewichtung im Musikganzen werden transparent.

Ausschnitt aus der Ausstellung „Inside Beethoven” Foto: Simon Waloschek

Zu hören ist Ludwig van Beethovens Septett Es-Dur op. 20 sowohl in der Version für Bläser und Streicher als auch in Beethovens eigener Triobearbeitung für Klavier, Klarinette und Cello. Die Noten der einzelnen Stimmen und die Veränderungen in der Triobearbeitung können auf digitalen Pulten parallel mitlaufend nachverfolgt werden.

„Inside Beethoven!“ ist ein innovatives Verbundprojekt, das an der Hochschule für Musik Detmold anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahrs realisiert wurde. Als Wanderausstellung zieht es 2020 und 2021 durch Deutschland und Österreich.

Die Installation ist von 11. November 2020 bis 06. September 2021 im Haus der Musik zu erleben.

Informationen für Ihren Besuch

Um Ihren Besuch der Ausstellung während der Corona-Pandemie so sicher wie möglich zu gestalten, haben wir ein Schutz- und Hygienekonzept umgesetzt. Beachten Sie bitte bei Ihrem Besuch:

  • Betreten Sie die Installation nur einzeln
    Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz
    Halten Sie Abstand zu anderen Personen von mindestens 2 Metern
    Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln (Nies- und Husten-Etikette)
    Kommen Sie nicht zur Ausstellung, wenn Sie sich krank fühlen.

Der Zugang für alle Ausstellungen erfolgt über den Museumseingang.

Barrierefreiheit

Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.

 

Ein Projekt im Rahmen von

Puebla meets Vienna

In der Woche vom 13. Mai war das Nachwuchs-Streichquartett Cuarteto Lignum zu Gast im Haus der Musik. Die mexikanischen Instrumentalisten erlebten fünf Tage voller spannender Begegnungen, wie etwa ein Konzert in der mexikanischen Botschaft, zwei Masterclasses mit Prof. Josef Hell der Wiener Philharmoniker sowie Sightseeing und Museumsbesuche in der Innenstadt, geführt von HdM-Infotrainer Diego Ondarza.

Das Konzert im HdM Innenhof am 15. Mai war ein voller Erfolg. Die jungen Musiker Javier Alfonso Medina, Cristian Páez, Fernando Dominguez und Roni Gordillo spielten für ein volles Haus. Internationale Museumsbesucher*innen verweilten um den Klängen der talentierten Burschen zu lauschen, klassikbegeisterte Wiener*innen kamen an dem regnerischen Tag ins Haus der Musik um sich ihren Tag zu versüßen. Am Programm standen: Borodin Quartett No. 2, Beethoven Quartett No. 4, 4. Satz Revueltas, música de feria Ponce Estrellita Piazzolla Oblivion und Libertad. Tosender Beifall war garantiert, denn das Quartett brillierte bei der Aufführung und zwei der Mitglieder sind gerade einmal 16 Jahre alt. Nach ihrem Aufenthalt in Wien ging es weiter nach Italien, wo die Europatour am 20. Mai in Trento zu Ende ging. ¡Buen viaje, Cuarteto Lignum!

Um weiterhin über das Cuarteto Lignum am Laufenden zu bleiben folgen Sie @cuarteto_lignum auf Instagram.

Das Quartett ist Teil des Orquestas Sinfónicas Esperanza Azteca, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Casa De La Música De Viena En Puebla.

 

 

Neue Musikinstrumente für Schulen in Radstadt

Freude am Musizieren & Musik als universelle Sprache fördern:
Haus der Musik und Pianist Lang Lang schenken Radstädter Schulklassen neue Musikinstrumente

Der berühmte Starpianist Lang Lang und das Wiener Klangmuseum Haus der Musik arbeiten seit vier Jahren an einer gemeinsamen Mission: Kinder und Jugendliche neugierig auf die Welt der Musik zu machen und ihnen vor allem die Freude am eigenen Musizieren zu vermitteln. Im Herbst 2018 wählte das Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation zwei Salzburger Schulen aus, um den Unterricht in den Musikklassen zu fördern und so bei den Jugendlichen wichtige Impulse für ein Leben mit Musik zu setzen. Die Paul Hofhaymer MMS-Radstadt und das Pierre-de-Coubertin BORG in Radstadt erhielten neben einem E-Bass und einer Gesangsanlage ein dringend benötigtes Percussion-Set an Orff-Instrumenten und einen Yamaha-Synthesizer. Im Beisein der beiden Direktorinnen Ingrid Bogensperger und Andrea Stolz sowie Radstadts Bürgermeister Josef Tagwercher übergab Direktor Simon Posch vom Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation den SchülerInnen und ihren MusiklehrerInnen feierlich die neuen Musikinstrumente. Lang Lang meldete sich mit einer Videobotschaft aus New York.

DIE RADSTÄDTER SCHULEN – MUSIKALISCHE TALENTESCHMIEDEN

Zahlreiche Projekte im Musikbereich bezeugen die große Leidenschaft und Freude, mit der SchülerInnen und MusikpädagogInnen der beiden Radstädter Schulen bereits kleine und große Erfolge auf der Bühne feiern konnten:

©BORG Radstadt

 

Pierre-de-Coubertin BORG Radstadt

Die SchülerInnen im musisch-kreativen Zweig des BORG Radstadt genießen ein sehr vielfältiges Musikangebot. Im Instrumentalunterricht kann zwischen Klavier, Gesang, Saxophon und Vokal gewählt werden. Es gibt eine Schulband, Big-Band und verschiedene Bläser- und Gesangsensembles. Des Weiteren werden spezielle Musikkurse angeboten, wie zum Beispiel „E-Gitarre“, „Westerngitarre“, „Volksmusik“, „Chorgesang“ und „Musikproduktion“.

Die Schule nimmt regelmäßig an Musikwettbewerben teil, wie zum Beispiel bei der
Fernsehsendung „Die Große Chance der Chöre“ (2016) und beim bundesweiten Schulwettbewerb „Falco goes School“. Bei diesem Contest war die Schule in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich. 2017 gewann das BORG Radstadt zwei Sonderpreise in den Kategorien „Beste kreative Performance“ und „Bester kreativer Chor“. 2018 gewann der Schüler Lukas Quehenberger den ersten Preis für seine Eigenkomposition „Freind“.

Neben diversen Auftritten bei Schulfeiern und Veranstaltungen im Pongau und in der Stadt
Salzburg, bildet der „Musische Abend“ den musikalischen Höhepunkt des Schuljahres. An zwei
Abenden im März präsentieren sich die SchülerInnen mit einem vielseitigen musikalischen
Programm.

Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

©Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

Bereits vor 18 Jahren wurde die Big Band der Musikmittelschule Radstadt durch Manfred Eisl gegründet und umfaßt heute 47 SchülerInnen. Bei unzähligen Konzerten im Stadtsaal, zur Schulweihnachtsfeier „Weihnachtszauber“, beim Tag der offenen Tür, bei Messen und „Musischen Abenden“ haben die jungen MusikerInnen unterm Jahr die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein größeres Publikum erfreuten dabei die großen Musikprojekte in der fast zwanzigjährigen Orchestergeschichte, darunter:

– Eröffnung des Schulzentrums (2018)
– „Klangvolles Radstadt“ (2016), bei dem Plätze der historischen Stadt bespielt wurden
– Musical „Ritter Camembert“ (2007)
– Eröffnung des Stadtplatzes (2006)
– „Fest der historischen Städte“ in Radstadt (2004 / 2005)
– Auftritte beim Tauernlauf

Verschiedene Ensemble-Gruppen (gemischte Ensembles, Volksmusikensemble) begleiten die
Jahresaktivitäten der Schule wie die Gottesdienste, Schulfeste oder Weihnachtsfeiern. Jede
Musikklasse bildet einen Klassenchor, wobei diese auch über die Jahrgänge in Großchören
gemeinsam aktiv sind, so steht jährlich das Bezirks-Jugendsingen am Programm. Die Chöre der
MMS Radstadt sind aber auch in Radstadt und Umgebung gern gesehene Gäste, wo sie bei
Stadtfesten, Advents- und Weihnachtsmessen oder dem Adventmarkt ihr Bestes geben.