20 Jahre Haus der Musik

Foto: Von li. nach re. Gastgeber Direktor Simon Posch, Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke© Stadt Wien/PID, Fotograf Christian Jobst

Wir haben gefeiert!

Am 15. Juni 2000 öffnete das Haus der Musik als erstes Klangmuseum seine Tore in der Seilerstätte 30 in Wien. Auf den Tag genau 20 Jahre später hat Direktor Simon Posch und das HdM Team im kleinen Kreis mit hohem Besuch unser großes Jubiläum begangen. Etwa 400 Besucher*innen feierten bei freiem Eintritt mit und konnten neben Eindrücken von ihrem Museumsbesuch auch kleine Geschenke von der Glücksrad-Station mit nach Hause nehmen.

Wer am Nachmittag vorbeikam, konnte mit Bürgermeister Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke und dem Gastgeber Direktor Simon Posch die große Geburtstagstorte verspeisen.

 

Was wäre Wien ohne Musik, und was wäre die Stadt ohne ihr eigenes Musik- und Klangmuseum? Ich gratuliere dem Haus der Musik zu seinem 20-jährigen Bestehen und wünsche alles Gute für die Zukunft!

– Dr. Michael Ludwig
Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 

Es braucht in Wien Player wie dieses Museum, damit das internationale Ansehen der Stadt Wien als historische Welthauptstadt der Musik weitergetragen wird, gleichzeitig aber auch Innovation und nachhaltige Entwicklung gewährleistet sind. In diesem Sinne wünsche ich dem Klangmuseum alles Gute für die Zukunft.

– KommR Peter Hanke
Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales in Wien

 

Das Haus der Musik überzeugt seit 20 Jahren das heimische und internationale Publikum mit seinem einzigartigen Museumskonzept. Ich bin stolz, dass das Haus der Musik dazu beiträgt, den Menschen Musik auf völlig neue Art und Weise näherzubringen und wünsche zum 20. Jubiläum alles Gute!

– Dr. Kurt Gollowitzer
Geschäftsführer der Wien Holding GmbH

 

Stringtelligence by Thomastik Infeld

 

Sonderausstellung bis 31. März 2020

Im glasüberdachten Innenhof

Seit 100 Jahren entwickelt und produziert Thomastik-Infeld Musiksaiten auf höchstem Qualitätsniveau. Anlässlich seines runden Firmengeburtstags betritt der Traditionsbetrieb nun mit einer exklusiven Sonderausstellung die museale Bühne im Haus der Musik und gewährt als erster Musiksaitenproduzent weltweit in einer Ausstellung Einblicke in die hochkomplexe Herstellung seiner Hightech-Saiten. MusikliebhaberInnen und MusikerInnen dürfen sich freuen, denn noch bis 31. März 2020 können sie im Innenhof des Klangmuseums in der Jubiläumsschau „Stringtelligence“ einen Blick hinter die Kulissen der mittlerweile 100-jährigen Saitenschmiede werfen und die Geheimnisse hochmoderner Musiksaiten und deren Produktion erkunden.

Mehr Informationen hier:

thomastik-infeld.com

thomastik-infeld.com/stringtelligence

NEUE WIENER LIEDER: Poesie, Provokation, Pop

Eine Kabinettausstellung im Haus der Musik, ab 31. Mai 2019.

Was wäre Wien ohne das berühmte Wienerlied mit den leichtfüßigen Melodien, seiner Melancholie und dem oft tiefschwarzen Humor? Dass das Wienerlied, ob in seiner traditionellen Form oder erfolgreich gemischt mit aktuellen Popströmungen, noch lange nicht zur Vergangenheit gehört, zeigt die Sonderausstellung „Neue Wiener Lieder“ ab 31. Mai 2019 im Innenhof des Haus der Musik. Mit historischen Plattencovern, Instrumentenleihgaben, Bühnen-Requisiten, Anekdoten und vielen Musikbeispielen spannt die Schau den Bogen von der Geschichte des modernen Wienerlieds zu bekannten, aktuell bedeutenden, Wiener KünstlerInnen wie etwa Ernst Molden und den Strottern und beleuchtet das Wiederaufleben des berühmten Liedgenres.

Ausstellungsdauer: 31. Mai – 13. Oktober 2019
Ausstellungsort: Innenhof im Haus der Musik

Kurator: Klaus Totzler

Puebla meets Vienna

In der Woche vom 13. Mai war das Nachwuchs-Streichquartett Cuarteto Lignum zu Gast im Haus der Musik. Die mexikanischen Instrumentalisten erlebten fünf Tage voller spannender Begegnungen, wie etwa ein Konzert in der mexikanischen Botschaft, zwei Masterclasses mit Prof. Josef Hell der Wiener Philharmoniker sowie Sightseeing und Museumsbesuche in der Innenstadt, geführt von HdM-Infotrainer Diego Ondarza.

Das Konzert im HdM Innenhof am 15. Mai war ein voller Erfolg. Die jungen Musiker Javier Alfonso Medina, Cristian Páez, Fernando Dominguez und Roni Gordillo spielten für ein volles Haus. Internationale Museumsbesucher*innen verweilten um den Klängen der talentierten Burschen zu lauschen, klassikbegeisterte Wiener*innen kamen an dem regnerischen Tag ins Haus der Musik um sich ihren Tag zu versüßen. Am Programm standen: Borodin Quartett No. 2, Beethoven Quartett No. 4, 4. Satz Revueltas, música de feria Ponce Estrellita Piazzolla Oblivion und Libertad. Tosender Beifall war garantiert, denn das Quartett brillierte bei der Aufführung und zwei der Mitglieder sind gerade einmal 16 Jahre alt. Nach ihrem Aufenthalt in Wien ging es weiter nach Italien, wo die Europatour am 20. Mai in Trento zu Ende ging. ¡Buen viaje, Cuarteto Lignum!

Um weiterhin über das Cuarteto Lignum am Laufenden zu bleiben folgen Sie @cuarteto_lignum auf Instagram.

Das Quartett ist Teil des Orquestas Sinfónicas Esperanza Azteca, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Casa De La Música De Viena En Puebla.

 

 

Neue Musikinstrumente für Schulen in Radstadt

Freude am Musizieren & Musik als universelle Sprache fördern:
Haus der Musik und Pianist Lang Lang schenken Radstädter Schulklassen neue Musikinstrumente

Der berühmte Starpianist Lang Lang und das Wiener Klangmuseum Haus der Musik arbeiten seit vier Jahren an einer gemeinsamen Mission: Kinder und Jugendliche neugierig auf die Welt der Musik zu machen und ihnen vor allem die Freude am eigenen Musizieren zu vermitteln. Im Herbst 2018 wählte das Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation zwei Salzburger Schulen aus, um den Unterricht in den Musikklassen zu fördern und so bei den Jugendlichen wichtige Impulse für ein Leben mit Musik zu setzen. Die Paul Hofhaymer MMS-Radstadt und das Pierre-de-Coubertin BORG in Radstadt erhielten neben einem E-Bass und einer Gesangsanlage ein dringend benötigtes Percussion-Set an Orff-Instrumenten und einen Yamaha-Synthesizer. Im Beisein der beiden Direktorinnen Ingrid Bogensperger und Andrea Stolz sowie Radstadts Bürgermeister Josef Tagwercher übergab Direktor Simon Posch vom Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation den SchülerInnen und ihren MusiklehrerInnen feierlich die neuen Musikinstrumente. Lang Lang meldete sich mit einer Videobotschaft aus New York.

DIE RADSTÄDTER SCHULEN – MUSIKALISCHE TALENTESCHMIEDEN

Zahlreiche Projekte im Musikbereich bezeugen die große Leidenschaft und Freude, mit der SchülerInnen und MusikpädagogInnen der beiden Radstädter Schulen bereits kleine und große Erfolge auf der Bühne feiern konnten:

©BORG Radstadt

 

Pierre-de-Coubertin BORG Radstadt

Die SchülerInnen im musisch-kreativen Zweig des BORG Radstadt genießen ein sehr vielfältiges Musikangebot. Im Instrumentalunterricht kann zwischen Klavier, Gesang, Saxophon und Vokal gewählt werden. Es gibt eine Schulband, Big-Band und verschiedene Bläser- und Gesangsensembles. Des Weiteren werden spezielle Musikkurse angeboten, wie zum Beispiel „E-Gitarre“, „Westerngitarre“, „Volksmusik“, „Chorgesang“ und „Musikproduktion“.

Die Schule nimmt regelmäßig an Musikwettbewerben teil, wie zum Beispiel bei der
Fernsehsendung „Die Große Chance der Chöre“ (2016) und beim bundesweiten Schulwettbewerb „Falco goes School“. Bei diesem Contest war die Schule in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich. 2017 gewann das BORG Radstadt zwei Sonderpreise in den Kategorien „Beste kreative Performance“ und „Bester kreativer Chor“. 2018 gewann der Schüler Lukas Quehenberger den ersten Preis für seine Eigenkomposition „Freind“.

Neben diversen Auftritten bei Schulfeiern und Veranstaltungen im Pongau und in der Stadt
Salzburg, bildet der „Musische Abend“ den musikalischen Höhepunkt des Schuljahres. An zwei
Abenden im März präsentieren sich die SchülerInnen mit einem vielseitigen musikalischen
Programm.

Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

©Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

Bereits vor 18 Jahren wurde die Big Band der Musikmittelschule Radstadt durch Manfred Eisl gegründet und umfaßt heute 47 SchülerInnen. Bei unzähligen Konzerten im Stadtsaal, zur Schulweihnachtsfeier „Weihnachtszauber“, beim Tag der offenen Tür, bei Messen und „Musischen Abenden“ haben die jungen MusikerInnen unterm Jahr die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein größeres Publikum erfreuten dabei die großen Musikprojekte in der fast zwanzigjährigen Orchestergeschichte, darunter:

– Eröffnung des Schulzentrums (2018)
– „Klangvolles Radstadt“ (2016), bei dem Plätze der historischen Stadt bespielt wurden
– Musical „Ritter Camembert“ (2007)
– Eröffnung des Stadtplatzes (2006)
– „Fest der historischen Städte“ in Radstadt (2004 / 2005)
– Auftritte beim Tauernlauf

Verschiedene Ensemble-Gruppen (gemischte Ensembles, Volksmusikensemble) begleiten die
Jahresaktivitäten der Schule wie die Gottesdienste, Schulfeste oder Weihnachtsfeiern. Jede
Musikklasse bildet einen Klassenchor, wobei diese auch über die Jahrgänge in Großchören
gemeinsam aktiv sind, so steht jährlich das Bezirks-Jugendsingen am Programm. Die Chöre der
MMS Radstadt sind aber auch in Radstadt und Umgebung gern gesehene Gäste, wo sie bei
Stadtfesten, Advents- und Weihnachtsmessen oder dem Adventmarkt ihr Bestes geben.

Embracing Music – Leonard Bernstein at 100

EMBRACING MUSIC – LEONARD BERNSTEIN AT 100

Das Haus der Musik feiert Leonard Bernsteins 100. Geburtstag mit einer neuen Kabinettausstellung. Verlängert bis 5. Mai 2019!

Ohne Zweifel gilt Leonard Bernstein als Amerikas größter Komponist und Dirigent. Am 25. August 2018 wäre der große Ausnahmekünstler 100 Jahre alt geworden, das Haus der Musik widmet ihm daher die neue Kabinettausstellung (17.10.2018 – 5. Mai 2019). Mit seinem Engagement als Dirigent, Komponist, Pianist und nicht zuletzt als leidenschaftlicher Pädagoge wusste Bernstein in unvergleichlicher Weise ein Publikum aller Altersklassen zu begeistern. Die Ausstellung zeigt persönliche, handschriftliche Dokumente aus seiner Feder, “Behind-the-scenes”-Fotos und Arbeitsskripten zu den YPC Fernsehaufzeichnungen sowie neue Bilder und Exponate aus dem Historischen Archiv der Wiener Philharmoniker.

„Bernstein on Wagner“ – Ein Rohdiamant der Filmgeschichte: Weltpremiere im Haus der Musik

In der ganztägig frei zugänglichen Ausstellung wird auch zum weltweit ersten Mal Horant H. Hohlfelds Kurzfilm „Bernstein on Wagner“ präsentiert: der Schauplatz ist die Berggasse 19 im Wiener 9. Bezirk. Ja, tatsächlich handelt es sich hierbei um die Praxis des Vaters der Psychoanalyse – Sigmund Freud. In einem etwa 30 minütigen Monolog reflektiert Leonard Bernstein über sein ambivalentes Verhältnis zu Richard Wagner als Musiker und als Persönlichkeit. Bernstein wendet sich in fiktiver Weise an Freud, ihm zu helfen, den großartigen Richard Wagner endlich verstehen zu lernen:

„There are moments when (…) I hear myself saying: Richard Wagner, I hate you; but I hate you on my knees“ Can you help me resolve that one, Dr. Freud?“

Die Premiere des Filmes „Bernstein on Wagner“ fand am 18. Oktober 2018 im Beisein von Nina Bernstein Simmons (Tochter Leonard Bernsteins), Horant H. Hohlfeld (Regisseur des Filmes), KS Christa Ludwig und vielen weiteren Ehrengästen statt.
„Bernstein on Wagner“: Filmpremiere & Diskussionsrunde 18. Oktober 2018 – Impressionen.

EMBRACING MUSIC – Leonard Bernstein at 100
Kabinettausstellung im Innenhof
Ausstellung verlängert bis 5. Mai 2019

Eintritt frei!

BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund von Veranstaltungen im Innenhof kann es vorkommen, dass die Ausstellung an bestimmten Tagen nicht zugänglich ist. Wir danken für Ihr Verständnis.

Neue Initiative für Menschen mit Demenz

Maßgeschneidertes Konzept der Musikvermittlung – bei freiem Eintritt.

Die Caritas präsentierte im Haus der Musik ein neues Freiwilligen-Projekt, das Menschen mit Demenz zurück in die Gesellschaft holen will. Das Haus der Musik ist als erster Kooperationspartner mit an Bord und bietet ein gemeinsam erarbeitetes, maßgeschneidertes Musikvermittlungs-Programm. Mit Unterstützung der Casinos Austria ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnen und Begleitpersonen kostenlos. Gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen und Freizeitbuddies wurde das Projekt von Simon K. Posch (Direktor Haus der Musik), Klaus Schwertner (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien) und Dietmar Hoscher (Vorstandsdirektor Casinos Austria) vorgestellt.

Nach einer Pilotphase startet die Caritas das Projekt „Vergessen wie’s geht?“ und sucht freiwillige MitarbeiterInnen, die als Buddys mit an Demenz erkrankten Menschen regelmäßig in Wien oder im südlichen Niederösterreich ein paar Stunden Freizeit verbringen. Das können Museumsbesuche, Spaziergänge, Lokalbesuche oder andere Aktivitäten sein. Die Zeit ohne die zu betreuende Person können die Angehörigen nach Belieben verbringen.

Das Haus der Musik ist einer der ersten Kooperationspartner. Auch weil Musik ein sehr guter Anknüpfungspunkt bei Menschen mit Demenz ist, da gespeicherte musikalische Erinnerungen bei demenziellen Erkrankungen lange abrufbar bleiben. „Das Haus der Musik ist ein Ort lebendiger Auseinandersetzung mit Musik in all ihren Facetten. Unsere BesucherInnen sollen auf freudvolle Weise ihren ganz persönlichen Zugang zur Musik finden. Inklusion und Barrierefreiheit gelten seit vielen Jahren als essentielle Leitgedanken unserer Musikvermittlung. Umso mehr freut es mich, dass wir nun gemeinsam mit der Caritas eine neue Initiative für demenzkranke Menschen starten konnten“, betont Simon K. Posch, Direktor Haus der Musik. Die MusikpädagogInnen geben den Freizeitbuddys in speziellen Vorbereitungsterminen einen Überblick darüber, was das Museum an musikalischen Impulsen und Erlebnissen zu bieten hat. Gemeinsam werden dabei geeignete Vermittlungsstrategien entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Demenzkranken orientieren.

Im Rahmen der Initiative „Barrierefrei im Haus der Musik“ ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnnen und Begleitpersonen dank finanzieller Unterstützung von Casinos Austria als Sponsoringpartner des Haus der Musik kostenlos.

Wiener Moderne – Ein neues musikalisches Zeitalter

Wiener Moderne – Ein neues musikalisches Zeitalter

Kabinettausstellung im Innenhof bei freiem Eintritt.

Als Arnold Schönberg vor über 100 Jahren mit seiner völlig neuen Art zu komponieren mit allen Traditionen brach, läutete er einen der radikalsten Umbrüche in der Musikgeschichte ein. Als Vater der Zwölftonmusik ist er neben Klimt, Schiele und Wagner einer der großen Pioniere der Wiener Moderne. Ihm und seinen Schülern Alban Berg und Anton Webern widmet das Haus der Musik eine Sonderausstellung im glasüberdachten Innenhof (22.2 – 7.10.2018).

In der Musik gelten Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg als die Pioniere der Wiener Moderne. Mit ihren fundamental neuen Kompositionsweisen setzten die Begründer der „Zweiten Wiener Schule“ nicht nur neue Maßstäbe in der Ästhetik, sondern brachen mit jeglicher Tradition und läuteten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen der radikalsten Umbrüche der Musikgeschichte ein. Das Haus der Musik beleuchtet mit der Kabinettausstellung im Innenhof das neue musikalische Zeitalter, das zu einer Neubewertung der Klassik führte und die Kunst der folgenden Epoche auf elementare Weise prägen sollte.

Die Zwölftonmusik – eine Neubewertung der Tonalität
„Die Tonalität ist kein ewiges Naturgesetz der Musik“ (Arnold Schönberg)

Die „Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ und die von Arnold Schönberg mit der Zwölftontechnik geschaffenen Vokal- und Instrumentalwerke wurden zur Basis der neuen Musik. Diese neue musikalische Bewegung schuf neue Techniken, neue Ausdrucksformen und einen neuen Kompositionsstil, sie ergänzte und ersetzte teils die alten und traditionellen musikalischen Strukturen. Für die Ausstellung im Haus der Musik wurden zwei musikalische Werke der Wiener Moderne neu aufbereitet: Arnold Schönbergs Klaviersuite op. 25 und Hanns Eislers Sonate für Klavier op. 1 sind als großflächiges visuelles Kunstwerk umgesetzt worden, das die Verwendung der Zwölftontechnik eindrucksvoll veranschaulicht. BesucherInnen können sich mit jener revolutionären, damals vollkommen neuen Ästhetik auseinandersetzen und sich ein unmittelbares Bild davon machen.

Wiener Moderne – ein neues musikalisches Zeitalter
Kabinettausstellung im Innenhof
Ab 22. Februar 2018
Eintritt frei!

 

 

 

Casa de la Música – Neuigkeiten aus Puebla

Musikalische Glanzleistungen im Haus der Musik in Mexiko

Spezialführungen für Schulklassen, ein stetig wachsendes Jugendorchester und jede Menge hochklassiger Events – Casa de la Música de Viena en Puebla, das Haus der Musik in Mexiko, bietet BesucherInnen mittlerweile ein umfassendes Programm mit gleichsam innovativen Zugängen zur Musik wie bei seinem Wiener Vorbild. Simon K. Posch, Direktor des Haus der Musik in Wien, hat die KollegInnen kürzlich wieder in Puebla besucht.

Innovative Zugänge zur Musik – in Wien und in Mexiko

Casa de la Música Viena en Puebla, das Partnermuseum und Lizenzprojekt des Haus der Musik in Wien erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. 2017 wurden – trotz mehrmonatiger Pause wegen einem großen Erdbeben – knapp 60.000 BesucherInnen gezählt. Vor allem Schulklassen freuen sich über den einzigartigen Zugang zur musikalischen Welt. Highlights wie der Virtuelle Dirigent, Namadeus oder das Walzerwürfelspiel wurden ergänzt um Pop Music und Facing Mozart und geben den Kindern aus Puebla, Mexico City, Veracruz, Hidalgo und Tlaxcala einen unvergleichlichen Zugang zur Musik.

„Es ist wunderbar, zu sehen, wie unser einzigartiges Konzept der interaktiven Musikvermittlung auch im Casa de la Música in Puebla weitergetragen und von den Kinder und Jugendlichen mit Begeisterung aufgenommen wird.“, so Simon K. Posch.

Im Audium des Casa de la Música finden das ganze Jahr über zahlreiche Events statt – von Screenings über Workshops hin zu Konzerten waren hier über 4000 BesucherInnen mit dabei. Gezeigt wurden etwa Screenings der Metropolitan Opera New York, Konzerte des dort ansässigen Jugendorchester Esperanza Azteca bis hin zu einer Math Rock Masterclass. Die Vielfalt der Musik wird hier ebenso weitreichend zelebriert wie im Haus der Musik in Wien.

Philharmonische Klänge sorgen für Begeisterung

Gemeinsam mit Direktor Simon K. Posch war auch Clemens Hellsberg, der langjährige Vorstand der Wiener Philharmoniker mit dabei. Gemeinsam mit den jungen MusikerInnen der Qrquestas Esperanza Azteca arbeitete er intensiv an musikalischen Finessen, die das Orchester bei einem Abschlusskonzert zum Besten gab. Von der Zusammenarbeit zeigten sich die jungen Musiker und Musikerinnen sichtlich begeistert. Dem nicht genug, betrat auch ein Quintett der Wiener Philharmoniker die Bühne in Puebla – ein großartiges Highlight einer besonders hochklassigen musikalischen Woche im Casa de la Música de Viena en Puebla.

Alle Infos zum Casa de la Música gibt es auf unserer Website.

Casa de la Música de Viena en Puebla // Social Media:
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Twitter: @MusicaVienaPue