Neujahrskonzert 2019

Am 1. Jänner fand auch dieses Jahr wieder das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker statt. Diesmal unter der Leitung von Christian Thielemann. Das klassische Konzerthighlight wird in über 90 Länder weltweit übertragen und von mehr als 50 Millionen TV-Zusehern verfolgt.
Im Haus der Musik können Sie die Highlights des Neujahrskonzerts, als auch des vergangenen Sommernachtskonzertes noch einmal Revue passieren lassen.

Ab sofort zu sehen im Kinosaal im 1. Stock, dem Museum der Wiener Philharmoniker. Täglich von 10 bis 21 Uhr, Beginn zu jeder vollen Stunde.

Neue Musikinstrumente für Schulen in Radstadt

Freude am Musizieren & Musik als universelle Sprache fördern:
Haus der Musik und Pianist Lang Lang schenken Radstädter Schulklassen neue Musikinstrumente

Der berühmte Starpianist Lang Lang und das Wiener Klangmuseum Haus der Musik arbeiten seit vier Jahren an einer gemeinsamen Mission: Kinder und Jugendliche neugierig auf die Welt der Musik zu machen und ihnen vor allem die Freude am eigenen Musizieren zu vermitteln. Im Herbst 2018 wählte das Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation zwei Salzburger Schulen aus, um den Unterricht in den Musikklassen zu fördern und so bei den Jugendlichen wichtige Impulse für ein Leben mit Musik zu setzen. Die Paul Hofhaymer MMS-Radstadt und das Pierre-de-Coubertin BORG in Radstadt erhielten neben einem E-Bass und einer Gesangsanlage ein dringend benötigtes Percussion-Set an Orff-Instrumenten und einen Yamaha-Synthesizer. Im Beisein der beiden Direktorinnen Ingrid Bogensperger und Andrea Stolz sowie Radstadts Bürgermeister Josef Tagwercher übergab Direktor Simon Posch vom Haus der Musik im Namen der Lang Lang International Music Foundation den SchülerInnen und ihren MusiklehrerInnen feierlich die neuen Musikinstrumente. Lang Lang meldete sich mit einer Videobotschaft aus New York.

DIE RADSTÄDTER SCHULEN – MUSIKALISCHE TALENTESCHMIEDEN

Zahlreiche Projekte im Musikbereich bezeugen die große Leidenschaft und Freude, mit der SchülerInnen und MusikpädagogInnen der beiden Radstädter Schulen bereits kleine und große Erfolge auf der Bühne feiern konnten:

 

Pierre-de-Coubertin BORG Radstadt

Die SchülerInnen im musisch-kreativen Zweig des BORG Radstadt genießen ein sehr vielfältiges Musikangebot. Im Instrumentalunterricht kann zwischen Klavier, Gesang, Saxophon und Vokal gewählt werden. Es gibt eine Schulband, Big-Band und verschiedene Bläser- und Gesangsensembles. Des Weiteren werden spezielle Musikkurse angeboten, wie zum Beispiel „E-Gitarre“, „Westerngitarre“, „Volksmusik“, „Chorgesang“ und „Musikproduktion“.

Die Schule nimmt regelmäßig an Musikwettbewerben teil, wie zum Beispiel bei der
Fernsehsendung „Die Große Chance der Chöre“ (2016) und beim bundesweiten Schulwettbewerb „Falco goes School“. Bei diesem Contest war die Schule in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich. 2017 gewann das BORG Radstadt zwei Sonderpreise in den Kategorien „Beste kreative Performance“ und „Bester kreativer Chor“. 2018 gewann der Schüler Lukas Quehenberger den ersten Preis für seine Eigenkomposition „Freind“.

Neben diversen Auftritten bei Schulfeiern und Veranstaltungen im Pongau und in der Stadt
Salzburg, bildet der „Musische Abend“ den musikalischen Höhepunkt des Schuljahres. An zwei
Abenden im März präsentieren sich die SchülerInnen mit einem vielseitigen musikalischen
Programm.

Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

©Paul Hofhaymer MMS-Radstadt

Bereits vor 18 Jahren wurde die Big Band der Musikmittelschule Radstadt durch Manfred Eisl gegründet und umfaßt heute 47 SchülerInnen. Bei unzähligen Konzerten im Stadtsaal, zur Schulweihnachtsfeier „Weihnachtszauber“, beim Tag der offenen Tür, bei Messen und „Musischen Abenden“ haben die jungen MusikerInnen unterm Jahr die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein größeres Publikum erfreuten dabei die großen Musikprojekte in der fast zwanzigjährigen Orchestergeschichte, darunter:

– Eröffnung des Schulzentrums (2018)
– „Klangvolles Radstadt“ (2016), bei dem Plätze der historischen Stadt bespielt wurden
– Musical „Ritter Camembert“ (2007)
– Eröffnung des Stadtplatzes (2006)
– „Fest der historischen Städte“ in Radstadt (2004 / 2005)
– Auftritte beim Tauernlauf

Verschiedene Ensemble-Gruppen (gemischte Ensembles, Volksmusikensemble) begleiten die
Jahresaktivitäten der Schule wie die Gottesdienste, Schulfeste oder Weihnachtsfeiern. Jede
Musikklasse bildet einen Klassenchor, wobei diese auch über die Jahrgänge in Großchören
gemeinsam aktiv sind, so steht jährlich das Bezirks-Jugendsingen am Programm. Die Chöre der
MMS Radstadt sind aber auch in Radstadt und Umgebung gern gesehene Gäste, wo sie bei
Stadtfesten, Advents- und Weihnachtsmessen oder dem Adventmarkt ihr Bestes geben.

Wiener Moderne – Ein neues musikalisches Zeitalter

Wiener Moderne – Ein neues musikalisches Zeitalter

Kabinettausstellung im Innenhof bei freiem Eintritt.

Als Arnold Schönberg vor über 100 Jahren mit seiner völlig neuen Art zu komponieren mit allen Traditionen brach, läutete er einen der radikalsten Umbrüche in der Musikgeschichte ein. Als Vater der Zwölftonmusik ist er neben Klimt, Schiele und Wagner einer der großen Pioniere der Wiener Moderne. Ihm und seinen Schülern Alban Berg und Anton Webern widmet das Haus der Musik eine Sonderausstellung im glasüberdachten Innenhof (22.2 – 7.10.2018).

In der Musik gelten Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg als die Pioniere der Wiener Moderne. Mit ihren fundamental neuen Kompositionsweisen setzten die Begründer der „Zweiten Wiener Schule“ nicht nur neue Maßstäbe in der Ästhetik, sondern brachen mit jeglicher Tradition und läuteten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen der radikalsten Umbrüche der Musikgeschichte ein. Das Haus der Musik beleuchtet mit der Kabinettausstellung im Innenhof das neue musikalische Zeitalter, das zu einer Neubewertung der Klassik führte und die Kunst der folgenden Epoche auf elementare Weise prägen sollte.

Die Zwölftonmusik – eine Neubewertung der Tonalität
„Die Tonalität ist kein ewiges Naturgesetz der Musik“ (Arnold Schönberg)

Die „Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ und die von Arnold Schönberg mit der Zwölftontechnik geschaffenen Vokal- und Instrumentalwerke wurden zur Basis der neuen Musik. Diese neue musikalische Bewegung schuf neue Techniken, neue Ausdrucksformen und einen neuen Kompositionsstil, sie ergänzte und ersetzte teils die alten und traditionellen musikalischen Strukturen. Für die Ausstellung im Haus der Musik wurden zwei musikalische Werke der Wiener Moderne neu aufbereitet: Arnold Schönbergs Klaviersuite op. 25 und Hanns Eislers Sonate für Klavier op. 1 sind als großflächiges visuelles Kunstwerk umgesetzt worden, das die Verwendung der Zwölftontechnik eindrucksvoll veranschaulicht. BesucherInnen können sich mit jener revolutionären, damals vollkommen neuen Ästhetik auseinandersetzen und sich ein unmittelbares Bild davon machen.

Wiener Moderne – ein neues musikalisches Zeitalter
Kabinettausstellung im Innenhof
Ab 22. Februar 2018
Eintritt frei!

 

 

 

Das neue Walzer-Würfel-Spiel

Das neue Walzer-Würfel-Spiel

Relaunch eines der Highlights im Klangmuseum.

Spielerisch einen eigenen Walzer würfeln – im Haus der Musik ist das möglich. Nun wurde das Walzer-Würfel-Spiel, eines der Highlights im Klangmuseum, von Grund auf erneuert und präsentiert sich mit vier parallelen Terminals und komplett virtuellen Würfeln in völlig neuem Gewand. Mehr denn je heißt es damit “Alles Walzer!”.

Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn ließen sich von musikalischen Würfelspielen ebenso inspirieren wie moderne Komponisten der Gegenwart. Das weltweit erste Walzer-Würfel-Spiel gilt seit Langem als eines der Highlights im Klangmuseum, einem Ort, an dem die Verbindung zwischen Tradition und Moderne auf unvergleichliche Weise gepflegt wird. Beim Walzer-Würfel-Spiel im ersten Stock des Museums können BesucherInnen spielerisch und intuitiv ihren eigenen Walzer würfeln. Jeder Zahl des Würfels sind zwei Takte zugeordnet. Takt für Takt entsteht auf diese Weise am Screen eine einzigartige Walzer-Partitur, die als vierstimmige Komposition erklingt und zum Walzer tanzen einlädt – und 1, 2, 3 und 1, 2, 3! Und das Beste daran: man kann die Partitur auch ausgedruckt mit nach Hause nehmen. Für die vielen Museumsbesucher aus aller Welt ist das ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die Musikstadt Wien.

Mit Motion-Tracking virtuell im ¾-Takt komponieren

Mit der innovativen Motion-Tracking-Technologie rollen die Würfel bei der neu entwickelten Installation nun völlig virtuell. Die Bewegungen der Hand bis zu den kleinsten Regungen der Finger werden durch einen Sensor erfasst und unmittelbar auf den Screen übertragen. Innovation als Grundsatz des Haus der Musik wird hier auf eine neue Ebene gehoben, die die Spieler staunen lässt, aber vor allem Spaß am Experimentieren mit Musik und neuer Technologie hervorbringt. Auch ohne musikalische Vorkenntnisse haben die MuseumsbesucherInnen am Ende des Spiels eine echte Walzer-Komposition erschaffen, die bei jedem Durchgang neu und einzigartig klingen wird.

Spaß und Freude an der Musik in all ihrer Vielfalt schaffen – das ist der Leitgedanke, der sich durch das gesamte Klangmuseum zieht. Mit dem neuen Walzer-Würfel-Spiel komponieren unsere Gäste spielerisch einzigartige Klänge im ¾-Takt. So wird dem Walzer, einem Wiener Original, auf innovative Weise neuer musikalischer Glanz verliehen.”, so Simon K. Posch, Direktor des Haus der Musik.

Mehr Walzervergnügen denn je

Das neue Walzer-Würfel-Spiel im Haus der Musik bietet ein “Mehr” an allem: mehr SpielerInnen, mehr Takte, mehr Noten, mehr Instrumente. An vier, statt bisher zwei, Motion-Terminals können die virtuellen Würfel geworfen werden. Dabei stehen beim Relaunch insgesamt zwölf Instrumente zur Verfügung, darunter “Klassiker” wie die Violine, Violoncello, Querflöte, Trompete oder Klarinette. Erweitert wurde der Instrumentenpool aber auch um klanglich neu anmutende Vertreter, wie etwa die Marimba. Die Instrumente stehen im einzelnen Spiel jeweils abwechselnd zur Verfügung. Auf diese Weise entstehen unzählige Kombinationen von Klängen, die dem traditionellen Walzer gänzlich neue Impulse geben.

Konzertabo & 365 Tage Klangmuseum

Konzertabo & 365 Tage Klangmuseum

Ein Jahr lang Konzert und Klangmuseum –  um nur € 39,-!

Werden Sie Mitglied im Haus der Musik und gehen Sie mit uns ein Jahr lang auf musikalische Entdeckungsreise. Mit der HdM Membercard ist der Eintritt ins Klangmuseum sowie zu sämtlichen Konzerten der Reihe “Live On Stage” frei. 

Entdecke die Welt der Klänge – mit der HdM Membercard:

– Unbegrenzter Museumseintritt ins Haus der Musik, 365 Tage im Jahr (gültig 1 Jahr ab Ausstellungsdatum).
– Freier Eintritt zu sämtlichen Konzerten der Reihe „Live On Stage“.
– 50% Ermäßigung auf den Museumseintritt einer Begleitperson
– 10% Ermäßigung auf alle Produkte im Museums-Shop


HDM MEMBERCARD

Nur €39.-
Erhältlich an der Museumskassa täglich von 10:00-22:00 Uhr