DIE „ORF-LANGE NACHT DER MUSEEN“ 2021

Am Samstag, dem 2. Oktober 2021, findet die diesjährige „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum 21. Mal ermöglicht es der ORF mit der „ORF-Lange Nacht der Museen“ den Besucher*innen, mit nur einem Ticket eine Vielzahl an Museen zu besuchen. Auch heuer beteiligen sich wieder rund 640 Museen und Galerien und öffnen ihre Türen von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh.

Unsere empfohlenen Hauptattraktionen

Der Virtuelle Dirigent

Sonotopia

Die gesamte zweite Etage präsentiert auf einzigartige Weise die Welt der Klänge: von der Entstehung eines Klanges über die Ausbreitung hin zur Bearbeitung von Klängen.
Neue Klangexperimente und eine gänzlich neues Klanglabor ermöglichen es Besucher/innen in noch nie gesehener Art und Weise, einen Klang zu formen und diesen spielerisch zu personalisieren. Hier entsteht ein visuell-akustisches, kollektives Gesamtkunstwerk, das garantiert staunen lässt.

Namadeus

Mit dem interaktiven Terminal „Namadeus“ verwandeln Sie Ihren eigenen Namen in eine historische Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart.
Das von Mozart um 1787 für seine Klavierschülerin Franziska von Jacquin entworfene Musikspiel KV 516f, ist Mozarts musikalische Vertonung des Alphabets. Jedem Buchstaben ist eine bestimmte Notenkombination zugeordnet.

Walzer Würfelspiel

Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn ließen sich von musikalischen Würfelspielen ebenso inspirieren wie moderne Komponisten der Gegenwart. Das weltweit erste Walzer-Würfel-Spiel gilt als eines der Highlights im Klangmuseum. Eingebettet im Museum der der Wiener Philharmoniker – einem Ort, an dem die Verbindung zwischen Tradition und Moderne auf unvergleichliche Weise gepflegt wird.

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Preise

Regulär: € 15 | Ermäßigt: € 12

Tickets sind an der Museumskassa und unter tickets.ORF.at erhältlich.

Freier Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre (geboren nach dem 1. Oktober 2009).

Das Ticket gilt am 2. Oktober 2021 von 18.00 bis 01.00 Uhr als Eintrittskarte für alle beteiligten Museen bzw. Galerien und als Fahrschein für Wien.

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Vom Erhabenen zum Abscheulichen

Die Ausstellung

Ab 1. Oktober 2021

Musik zu betreiben, sei es produzierend oder konsumierend, ist eine Möglichkeit, sich mit Musik zu beschäftigen. Eine andere ist die geschichtliche Auseinandersetzung mit Musik bzw. mit deren Ersteller*innen und Interpret*innen. Musikphilosophie hingegen ist von völlig anderem Stoffe: Ihr geht es um das gedankliche Durchdringen dessen, was Musik ist und wie sie es vermag, jene Wirkung zu erzeugen, die wir erleben, wenn wir uns von Musik ergriffen, aufgerüttelt, benebelt, verführt, abgeschreckt oder auch angewidert und abgestoßen fühlen.

Philosophieren ist, einer gängigen Wendung nach, das permanente gedankliche Umbauen des Seienden. Musik ist Teil des Seienden. Insofern verwundert es wenig, dass bei diesem permanenten Umbau vielzählige und verschiedenste Bauwerke entstanden sind, die mehr oder weniger treffsicher bzw. mehr oder weniger beständig erfassen, was Musik und die ihr innewohnende Wirkmacht ist. Diese Ausstellung soll dem*der Besucher*in einen Eindruck vermitteln, wie buntscheckig und bewundernswert aber auch verwunderlich und mitunter verstörend, diese gedanklichen Bauwerke sind.

 

Über den Kurator

Heinz Palasser (geb. 1967 und wohnhaft in Wien) ist über die Umwege des Lebens zur Philosophie gekommen. Den Drang das vermeintlich Selbstverständliche aus eben dieser Selbstverständlichkeit zu befreien, trägt er wohl schon immer in sich. Seit 2012 betreibt er gemeinsam mit dem Philosophen Bernd Waß die School of Philosophy. Die Musik als aufbauendes Medium liebt er zeit seines Lebens. Also schien es ihm naheliegend, sich der Musikphilosophie zuzuwenden. Er freut sich über Gelegenheiten wie diese, philosophische Inhalte einem größeren Publikum näher zu bringen.

 

Informationen für Ihren Besuch

Der Zugang für alle Ausstellungen erfolgt über den Museumseingang.

Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.

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Das Night-Ticket

Mit dem Night- Ticket -50% auf das Vollpreisticket sparen

Täglich ab 20 Uhr

Begeben Sie sich auf eine nächtliche Entdeckungsreise in die Welt der Musik und Klänge. Mit dem Night-Ticket haben Sie die Gelegenheit, das interaktive Klangmuseum fern ab vom großen Besucherandrang und zu ungewöhnlichen Museumsöffnungszeiten zu besuchen.

Eintritt -50%

Zum einheitlichen Sondertarif von € 7,- statt € 14,-  erleben Sie in der Zeit von 20 bis 22 Uhr ein einzigartiges, musikalisches Erlebnis in einer didaktisch modernst aufbereiteten Schau.

→ Letzter Einlass: 21:30 Uhr

HdM, Foto Annemarie Sperlich
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Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble

Die Ausstellung

Erfahren Sie, wie es klingt, Teil eines Orchesters zu sein. Die begehbare Klangausstellung „Inside Beethoven!“ kombiniert neuste Erkenntnisse der Musikwissenschaft mit der modernen Musikedition zu einem spektakulären Mittendrin-Erlebnis – eine Perspektive, die dem Publikum sonst verborgen und nur den Musiker*innen selbst vorbehalten bleibt.

Sie sind eingeladen, sich zwischen den digitalen Notenpulten zu bewegen und die Position der Musiker*innen einzunehmen – sowohl für Laien als auch für Profis eine ungewohnte und bereichernde Erfahrung. Die Musik, ihre polyphone Struktur, das Spiel jedes einzelnen Instrumentes, sein Beitrag zum Gesamtklang und seine Gewichtung im Musikganzen werden transparent.

Ausschnitt aus der Ausstellung „Inside Beethoven” Foto: Simon Waloschek

Zu hören ist Ludwig van Beethovens Septett Es-Dur op. 20 sowohl in der Version für Bläser und Streicher als auch in Beethovens eigener Triobearbeitung für Klavier, Klarinette und Cello. Die Noten der einzelnen Stimmen und die Veränderungen in der Triobearbeitung können auf digitalen Pulten parallel mitlaufend nachverfolgt werden.

„Inside Beethoven!“ ist ein innovatives Verbundprojekt, das an der Hochschule für Musik Detmold anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahrs realisiert wurde. Als Wanderausstellung zieht es 2020 und 2021 durch Deutschland und Österreich.

Die Installation ist von 11. November 2020 bis 06. September 2021 im Haus der Musik zu erleben.

Informationen für Ihren Besuch

Um Ihren Besuch der Ausstellung während der Corona-Pandemie so sicher wie möglich zu gestalten, haben wir ein Schutz- und Hygienekonzept umgesetzt. Beachten Sie bitte bei Ihrem Besuch:

  • Betreten Sie die Installation nur einzeln
    Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz
    Halten Sie Abstand zu anderen Personen von mindestens 2 Metern
    Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln (Nies- und Husten-Etikette)
    Kommen Sie nicht zur Ausstellung, wenn Sie sich krank fühlen.

Der Zugang für alle Ausstellungen erfolgt über den Museumseingang.

Barrierefreiheit

Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.

 

Ein Projekt im Rahmen von

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Sonderausstellung: Hommage à Beethoven

Márton Barabás: Hommage à Beethoven

Mit der neuen Sonderausstellung „Hommage à Beethoven“ (11. September 2020 bis 1. November 2021) präsentiert das Haus der Musik in Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020 Werke des ungarischen Bildhauers und Malers Márton Barabás – beeindruckende Objekte an der Grenze von Hören und Sehen. Als ein Künstler, der sich der Transformation verworfener Klaviere und Bücher widmet, zeigt Barabás zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens Plastiken, Buchobjekte sowie bemalte Klavierdeckel und übersetzt dabei die Poesie der Musik des großen Komponisten ins Visuelle.

2020 jährt sich der Geburtstag des Musikgenies zum 250. Mal. Immer wieder nimmt Barabás zu diesem Anlass auch auf das umfangreiche Klavierwerk Beethovens Bezug, etwa durch die Schaffung eines Multiples: Ausgestellt sind transparente Gesichtsreliefs des Komponisten, die Anstoß geben, sich in das Genie hineinzuversetzen und durch seine Augen zu sehen.

„Es ist mir eine große Freude, unserem Publikum das künstlerische Schaffen von Marton Barabás vorzustellen. Dass gerade ein Künstler, der sich auf die Poesie des Klaviers spezialisiert hat, im Beethovenjahr im Haus der Musik ausstellt, macht Sinn: Er bezieht sich mit seinen Objekten und Gemälden auch auf das umfassende Klavierwerk Beethovens, dessen Bekanntheit als Klaviervirtuose durch die Verschlechterung seines Gehörs ein Ende nehmen musste,“ so Direktor Simon Posch.

Die Sonderausstellung is eine Kooperation mit

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Ihr Streaming Event im HdM

Entdecken Sie die Streaming Möglichkeiten im Klangmuseum!

Von der reinen Präsenzveranstaltung, über Hybrid-Events bis zu gänzlich virtuellen Konferenzen, Symposien oder Webinaren – die Möglichkeiten im Haus der Musik sind vielfältig und abwechslungsreich. Der glasüberdachte Innenhof, das Dachgeschoss mit Veranstaltungssaal und zwei Ebenen mit Blick über die Dächer Wiens sowie die weltweit einzigartige Ausstellung stehen je nach Ihren Anforderungen als stimmungsvoller Rahmen zur Verfügung.
Ein beeindruckendes Ambiente und technische Ausstattung auf höchstem Niveau versprechen Ihren Anspruch an ein rundum erfolgreiches Event in perfekter Weise zu erfüllen.

Wir bieten Ihnen mit unserem Technikpartner 4solutions alle erforderlichen Leistungen: Licht-, Ton- und Medientechnik, Bühnenbau und Stagedesign, sowie die gesamte Videoproduktion, sowohl als Livebild auf Screens, Leinwand oder LED-Wall, als auch als Live-Stream und Video on Demand.

Ihre Vorteile

  • Streaming auf Ihre bevorzugte Plattform
  • Einbindung externer Teilnehmer*innen
  • Übergabe an kundenseitige Server
  • Interaktion via Second Screen
  • Skalierbare Produktionsgröße | LowBudget bis Broadcast

Kontakt

Mag. Christoph Gruber
Event Management
E: christoph.gruber@hdm.at
T: 01-513 48 50 40
Anna Stöger, BSc
Event Management
E: anna.stoeger@hdm.at
T: 01-513 48 50 36

Nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot und beraten Sie für Ihre Veranstaltung. Wir freuen uns, Sie schon bald im Haus der Musik begrüßen zu dürfen!

Buchungsanfrage

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HdM Beethoven Citymap

HdM Beethoven Citymap

Ludwig van Beethoven zog in seinem Leben nicht weniger als 67 mal um. Mit der HdM Beethoven Citymap können Sie in die Fußstapfen des Komponisten treten und und selbstständig mit dem Smartphone seine zahlreichen Wohnstätten erkunden. Die interaktive Karte führt Sie zu all jenen Orten an denen Beethoven in Wien und Wien Umgebung gelebt hat. Man kann wertvolle Insights über den Tonkünstler erfahren und nachlesen, welche der Wohnorte öffentlich zugänglich sind.

Download the free Nomadi app from your app store and search „HdM“ or use the map in your browser Citynomadi HDM Beethoven.

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Sonotopia

Sonotopia Lab & Universe: The Virtual Reality Experience

Willkommen in der einzigartigen Virtual Reality Klanginstallation Sonotopia Universe & Lab.

Ein einzigartiges Klang-Universum füllt den gesamten Raum. Die Wesen und Formen, die sich hier bewegen, werden Clong genannt. Diese einzigartigen klanglichen Gestalten harmonieren visuell und akustisch miteinander, und werden von allen Besucher*innen anhand neuester Virtual Reality Techniken erschaffen. Im direkt angrenzenden VR SONOTOPIA LAB erstellen und formen die Besucher*innen ihr eigenes, unverkennbares Klangwesen ganz nach ihrer Vorstellung und erwecken es anschließend visuell und akustisch zum Leben.

Tickets gibt es direkt an der Musemskassa oder auf wien-ticket.at. Es ist keine Voranmeldung notwendig.

Aktuelle Führungen mit Beethoven Schwerpunkt

Das Tragen eines Mund-Nasen Schutzes ist während des gesamten Aufenthaltes im Museum verpflichtend. Wir danken für Ihr Verständnis.

Ihre Führungsanfrage

Kinderführungen

Hör auf Ludwig

Termine:

Sa. 12. Dezember um 14.00 Uhr

Eintritt:

Kinder unter 12 Jahre: € 6
Kinder ab 12 Jahre: € 10
Erwachsene: € 14
Führungsbeitrag: € 1/ Person

„Hör auf Ludwig!“ ist eine interaktive Kinderführung durch das Haus der Musik, bei der durch aktives Hören und weitere interdisziplinäre Vermittlungsmethoden Kindern von 6 bis 11 das Thema Ludwig van Beethoven spielerisch näher gebracht wird.
Wer war dieser Ludwig? Was war das Besondere an ihm? Wie klingt seine Musik? Was hat er gegessen, wo hat er gewohnt? Was hat er gemacht, als er fröhlich war? War er auch manchmal traurig? Wieso hat er am Ende seines Lebens nichts mehr gehört? Diese und viele weitere Themen werden im Laufe der Führung in Verbindung mit ausgesuchten Werken des Meisters von den Kindern gehört, erlebt, reflektiert und selbst gestaltet. Zielsetzung der Führung ist es, ein Gespür für Ludwig van Beethovens Werk und Leben zu erlangen und dadurch das musikalische Gehör und Entwicklung zu fördern.

 

Erwachsenenführungen

Beethoven In & Out – Museum City Walking Tour

Termine:

Sa. 12. Dezember 15.00 Uhr

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Bei dieser Kombiführung starten wir im Haus der Musik und lernen den berühmten Komponisten entlang des „Beethoven Pfades“ im Museum kennen. In unterhaltsamen Anekdoten erfahren wir alles über sein Leben, beschäftigen uns mit seinem Hörverlust oder der Entstehung seiner einzigen Oper „Fidelio“ und seiner 3. Symphonie „Eroica“. Ein historischer Stadtplan mit Beethovens Wohnadressen leitet über zum Stadtspaziergang in die Altstadt Wiens. Auf Beethovens Spuren gibt es für ihn wichtige Adressen zu entdecken, etwa das Kärntnertor Theater – heute das Hotel Sacher, Uraufführungsort der 9. Symphonie – weiter geht´s zu einer seine Wohnungen und einem seiner liebsten Kaffeehäuser…

Its all about Beethoven

Termine:

Derzeit keine Termine.

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Was war so besonders revolutionär an Beethovens Musik? War es die Tonalität seiner Kompositionen oder doch seine Persönlichkeit und sein freier, künstlerischer Geist?
Was unterscheidet seinen musikalischen Schaffensprozess von anderen Komponisten, wie etwa dem von Wolfgang Amadeus Mozart? Neben diesen Fragen wird außerdem auf Beethovens Zeit in Wien und die Entwicklung seines Hörleidens, sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf sein berufliches und privates Leben eingegangen. Die Beziehungen zu seiner Familie, seinen Freunden und auch zu Frauen werden ebenfalls thematisiert. Mit musikalischen Beispielen, Noten und Schriften zeigen wir das „Wiener G’spür“ der Klassik.

Beethoven und die Liebe

Termine:

Derzeit keine Termine

Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person

Anmeldung per Mail an info@hdm.at

Ausgehend von Maria Magdalena van Beethoven, der Mutter des großen Komponisten, beschäftigen wir uns mit berühmten Werken Beethovens, welche durch sein „Verliebtsein“ und großteils unglückliche Liebesverhältnisse inspiriert wurden. Wer kennt nicht das Klavierstück „Für Elise“ oder die „Mondscheinsonate“? Wie sind diese und andere Werke mit Beethovens Begegnungen mit Frauen verbunden? Was hat es mit dem nie abgeschickten Brief an die „Unsterbliche Geliebte“ auf sich, und inwiefern spiegelt sich seine Idealvorstellung einer Mann-Frau-Beziehung in seiner einzigen Oper „Fidelio“ wider?
Diese Spezialführung geht Beethovens Leidenschaft für Musik und Liebe auf den Grund.

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20 Jahre Haus der Musik

Foto: Von li. nach re. Gastgeber Direktor Simon Posch, Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke© Stadt Wien/PID, Fotograf Christian Jobst

Wir haben gefeiert!

Am 15. Juni 2000 öffnete das Haus der Musik als erstes Klangmuseum seine Tore in der Seilerstätte 30 in Wien. Auf den Tag genau 20 Jahre später hat Direktor Simon Posch und das HdM Team im kleinen Kreis mit hohem Besuch unser großes Jubiläum begangen. Etwa 400 Besucher*innen feierten bei freiem Eintritt mit und konnten neben Eindrücken von ihrem Museumsbesuch auch kleine Geschenke von der Glücksrad-Station mit nach Hause nehmen.

Wer am Nachmittag vorbeikam, konnte mit Bürgermeister Michael Ludwig, Wien Holding Geschäftsführer Kurt Gollowitzer, Stadtrat Peter Hanke und dem Gastgeber Direktor Simon Posch die große Geburtstagstorte verspeisen.

 

Was wäre Wien ohne Musik, und was wäre die Stadt ohne ihr eigenes Musik- und Klangmuseum? Ich gratuliere dem Haus der Musik zu seinem 20-jährigen Bestehen und wünsche alles Gute für die Zukunft!

– Dr. Michael Ludwig
Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 

Es braucht in Wien Player wie dieses Museum, damit das internationale Ansehen der Stadt Wien als historische Welthauptstadt der Musik weitergetragen wird, gleichzeitig aber auch Innovation und nachhaltige Entwicklung gewährleistet sind. In diesem Sinne wünsche ich dem Klangmuseum alles Gute für die Zukunft.

– KommR Peter Hanke
Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales in Wien

 

Das Haus der Musik überzeugt seit 20 Jahren das heimische und internationale Publikum mit seinem einzigartigen Museumskonzept. Ich bin stolz, dass das Haus der Musik dazu beiträgt, den Menschen Musik auf völlig neue Art und Weise näherzubringen und wünsche zum 20. Jubiläum alles Gute!

– Dr. Kurt Gollowitzer
Geschäftsführer der Wien Holding GmbH

 

Stringtelligence by Thomastik Infeld

 

Sonderausstellung bis 31. März 2020

Im glasüberdachten Innenhof

Seit 100 Jahren entwickelt und produziert Thomastik-Infeld Musiksaiten auf höchstem Qualitätsniveau. Anlässlich seines runden Firmengeburtstags betritt der Traditionsbetrieb nun mit einer exklusiven Sonderausstellung die museale Bühne im Haus der Musik und gewährt als erster Musiksaitenproduzent weltweit in einer Ausstellung Einblicke in die hochkomplexe Herstellung seiner Hightech-Saiten. MusikliebhaberInnen und MusikerInnen dürfen sich freuen, denn noch bis 31. März 2020 können sie im Innenhof des Klangmuseums in der Jubiläumsschau „Stringtelligence“ einen Blick hinter die Kulissen der mittlerweile 100-jährigen Saitenschmiede werfen und die Geheimnisse hochmoderner Musiksaiten und deren Produktion erkunden.

Mehr Informationen hier:

thomastik-infeld.com

thomastik-infeld.com/stringtelligence

NEUE WIENER LIEDER: Poesie, Provokation, Pop

Eine Kabinettausstellung im Haus der Musik, ab 31. Mai 2019.

Was wäre Wien ohne das berühmte Wienerlied mit den leichtfüßigen Melodien, seiner Melancholie und dem oft tiefschwarzen Humor? Dass das Wienerlied, ob in seiner traditionellen Form oder erfolgreich gemischt mit aktuellen Popströmungen, noch lange nicht zur Vergangenheit gehört, zeigt die Sonderausstellung „Neue Wiener Lieder“ ab 31. Mai 2019 im Innenhof des Haus der Musik. Mit historischen Plattencovern, Instrumentenleihgaben, Bühnen-Requisiten, Anekdoten und vielen Musikbeispielen spannt die Schau den Bogen von der Geschichte des modernen Wienerlieds zu bekannten, aktuell bedeutenden, Wiener KünstlerInnen wie etwa Ernst Molden und den Strottern und beleuchtet das Wiederaufleben des berühmten Liedgenres.

Ausstellungsdauer: 31. Mai – 13. Oktober 2019
Ausstellungsort: Innenhof im Haus der Musik

Kurator: Klaus Totzler

Puebla meets Vienna

In der Woche vom 13. Mai war das Nachwuchs-Streichquartett Cuarteto Lignum zu Gast im Haus der Musik. Die mexikanischen Instrumentalisten erlebten fünf Tage voller spannender Begegnungen, wie etwa ein Konzert in der mexikanischen Botschaft, zwei Masterclasses mit Prof. Josef Hell der Wiener Philharmoniker sowie Sightseeing und Museumsbesuche in der Innenstadt, geführt von HdM-Infotrainer Diego Ondarza.

Das Konzert im HdM Innenhof am 15. Mai war ein voller Erfolg. Die jungen Musiker Javier Alfonso Medina, Cristian Páez, Fernando Dominguez und Roni Gordillo spielten für ein volles Haus. Internationale Museumsbesucher*innen verweilten um den Klängen der talentierten Burschen zu lauschen, klassikbegeisterte Wiener*innen kamen an dem regnerischen Tag ins Haus der Musik um sich ihren Tag zu versüßen. Am Programm standen: Borodin Quartett No. 2, Beethoven Quartett No. 4, 4. Satz Revueltas, música de feria Ponce Estrellita Piazzolla Oblivion und Libertad. Tosender Beifall war garantiert, denn das Quartett brillierte bei der Aufführung und zwei der Mitglieder sind gerade einmal 16 Jahre alt. Nach ihrem Aufenthalt in Wien ging es weiter nach Italien, wo die Europatour am 20. Mai in Trento zu Ende ging. ¡Buen viaje, Cuarteto Lignum!

Um weiterhin über das Cuarteto Lignum am Laufenden zu bleiben folgen Sie @cuarteto_lignum auf Instagram.

Das Quartett ist Teil des Orquestas Sinfónicas Esperanza Azteca, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Casa De La Música De Viena En Puebla.

 

 

Embracing Music – Leonard Bernstein at 100

EMBRACING MUSIC – LEONARD BERNSTEIN AT 100

Das Haus der Musik feiert Leonard Bernsteins 100. Geburtstag mit einer neuen Kabinettausstellung. Verlängert bis 5. Mai 2019!

Ohne Zweifel gilt Leonard Bernstein als Amerikas größter Komponist und Dirigent. Am 25. August 2018 wäre der große Ausnahmekünstler 100 Jahre alt geworden, das Haus der Musik widmet ihm daher die neue Kabinettausstellung (17.10.2018 – 5. Mai 2019). Mit seinem Engagement als Dirigent, Komponist, Pianist und nicht zuletzt als leidenschaftlicher Pädagoge wusste Bernstein in unvergleichlicher Weise ein Publikum aller Altersklassen zu begeistern. Die Ausstellung zeigt persönliche, handschriftliche Dokumente aus seiner Feder, “Behind-the-scenes”-Fotos und Arbeitsskripten zu den YPC Fernsehaufzeichnungen sowie neue Bilder und Exponate aus dem Historischen Archiv der Wiener Philharmoniker.

„Bernstein on Wagner“ – Ein Rohdiamant der Filmgeschichte: Weltpremiere im Haus der Musik

In der ganztägig frei zugänglichen Ausstellung wird auch zum weltweit ersten Mal Horant H. Hohlfelds Kurzfilm „Bernstein on Wagner“ präsentiert: der Schauplatz ist die Berggasse 19 im Wiener 9. Bezirk. Ja, tatsächlich handelt es sich hierbei um die Praxis des Vaters der Psychoanalyse – Sigmund Freud. In einem etwa 30 minütigen Monolog reflektiert Leonard Bernstein über sein ambivalentes Verhältnis zu Richard Wagner als Musiker und als Persönlichkeit. Bernstein wendet sich in fiktiver Weise an Freud, ihm zu helfen, den großartigen Richard Wagner endlich verstehen zu lernen:

„There are moments when (…) I hear myself saying: Richard Wagner, I hate you; but I hate you on my knees“ Can you help me resolve that one, Dr. Freud?“

Die Premiere des Filmes „Bernstein on Wagner“ fand am 18. Oktober 2018 im Beisein von Nina Bernstein Simmons (Tochter Leonard Bernsteins), Horant H. Hohlfeld (Regisseur des Filmes), KS Christa Ludwig und vielen weiteren Ehrengästen statt.
„Bernstein on Wagner“: Filmpremiere & Diskussionsrunde 18. Oktober 2018 – Impressionen.

EMBRACING MUSIC – Leonard Bernstein at 100
Kabinettausstellung im Innenhof
Ausstellung verlängert bis 5. Mai 2019

Eintritt frei!

BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund von Veranstaltungen im Innenhof kann es vorkommen, dass die Ausstellung an bestimmten Tagen nicht zugänglich ist. Wir danken für Ihr Verständnis.

Neue Initiative für Menschen mit Demenz

Maßgeschneidertes Konzept der Musikvermittlung – bei freiem Eintritt.

Die Caritas präsentierte im Haus der Musik ein neues Freiwilligen-Projekt, das Menschen mit Demenz zurück in die Gesellschaft holen will. Das Haus der Musik ist als erster Kooperationspartner mit an Bord und bietet ein gemeinsam erarbeitetes, maßgeschneidertes Musikvermittlungs-Programm. Mit Unterstützung der Casinos Austria ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnen und Begleitpersonen kostenlos. Gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen und Freizeitbuddies wurde das Projekt von Simon K. Posch (Direktor Haus der Musik), Klaus Schwertner (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien) und Dietmar Hoscher (Vorstandsdirektor Casinos Austria) vorgestellt.

Nach einer Pilotphase startet die Caritas das Projekt „Vergessen wie’s geht?“ und sucht freiwillige MitarbeiterInnen, die als Buddys mit an Demenz erkrankten Menschen regelmäßig in Wien oder im südlichen Niederösterreich ein paar Stunden Freizeit verbringen. Das können Museumsbesuche, Spaziergänge, Lokalbesuche oder andere Aktivitäten sein. Die Zeit ohne die zu betreuende Person können die Angehörigen nach Belieben verbringen.

Das Haus der Musik ist einer der ersten Kooperationspartner. Auch weil Musik ein sehr guter Anknüpfungspunkt bei Menschen mit Demenz ist, da gespeicherte musikalische Erinnerungen bei demenziellen Erkrankungen lange abrufbar bleiben. „Das Haus der Musik ist ein Ort lebendiger Auseinandersetzung mit Musik in all ihren Facetten. Unsere BesucherInnen sollen auf freudvolle Weise ihren ganz persönlichen Zugang zur Musik finden. Inklusion und Barrierefreiheit gelten seit vielen Jahren als essentielle Leitgedanken unserer Musikvermittlung. Umso mehr freut es mich, dass wir nun gemeinsam mit der Caritas eine neue Initiative für demenzkranke Menschen starten konnten“, betont Simon K. Posch, Direktor Haus der Musik. Die MusikpädagogInnen geben den Freizeitbuddys in speziellen Vorbereitungsterminen einen Überblick darüber, was das Museum an musikalischen Impulsen und Erlebnissen zu bieten hat. Gemeinsam werden dabei geeignete Vermittlungsstrategien entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Demenzkranken orientieren.

Im Rahmen der Initiative „Barrierefrei im Haus der Musik“ ist der Eintritt für demenziell erkrankte BesucherInnnen und Begleitpersonen dank finanzieller Unterstützung von Casinos Austria als Sponsoringpartner des Haus der Musik kostenlos.

Casa de la Música – Neuigkeiten aus Puebla

Musikalische Glanzleistungen im Haus der Musik in Mexiko

Spezialführungen für Schulklassen, ein stetig wachsendes Jugendorchester und jede Menge hochklassiger Events – Casa de la Música de Viena en Puebla, das Haus der Musik in Mexiko, bietet BesucherInnen mittlerweile ein umfassendes Programm mit gleichsam innovativen Zugängen zur Musik wie bei seinem Wiener Vorbild. Simon K. Posch, Direktor des Haus der Musik in Wien, hat die KollegInnen kürzlich wieder in Puebla besucht.

Innovative Zugänge zur Musik – in Wien und in Mexiko

Casa de la Música Viena en Puebla, das Partnermuseum und Lizenzprojekt des Haus der Musik in Wien erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. 2017 wurden – trotz mehrmonatiger Pause wegen einem großen Erdbeben – knapp 60.000 BesucherInnen gezählt. Vor allem Schulklassen freuen sich über den einzigartigen Zugang zur musikalischen Welt. Highlights wie der Virtuelle Dirigent, Namadeus oder das Walzerwürfelspiel wurden ergänzt um Pop Music und Facing Mozart und geben den Kindern aus Puebla, Mexico City, Veracruz, Hidalgo und Tlaxcala einen unvergleichlichen Zugang zur Musik.

„Es ist wunderbar, zu sehen, wie unser einzigartiges Konzept der interaktiven Musikvermittlung auch im Casa de la Música in Puebla weitergetragen und von den Kinder und Jugendlichen mit Begeisterung aufgenommen wird.“, so Simon K. Posch.

Im Audium des Casa de la Música finden das ganze Jahr über zahlreiche Events statt – von Screenings über Workshops hin zu Konzerten waren hier über 4000 BesucherInnen mit dabei. Gezeigt wurden etwa Screenings der Metropolitan Opera New York, Konzerte des dort ansässigen Jugendorchester Esperanza Azteca bis hin zu einer Math Rock Masterclass. Die Vielfalt der Musik wird hier ebenso weitreichend zelebriert wie im Haus der Musik in Wien.

Philharmonische Klänge sorgen für Begeisterung

Gemeinsam mit Direktor Simon K. Posch war auch Clemens Hellsberg, der langjährige Vorstand der Wiener Philharmoniker mit dabei. Gemeinsam mit den jungen MusikerInnen der Qrquestas Esperanza Azteca arbeitete er intensiv an musikalischen Finessen, die das Orchester bei einem Abschlusskonzert zum Besten gab. Von der Zusammenarbeit zeigten sich die jungen Musiker und Musikerinnen sichtlich begeistert. Dem nicht genug, betrat auch ein Quintett der Wiener Philharmoniker die Bühne in Puebla – ein großartiges Highlight einer besonders hochklassigen musikalischen Woche im Casa de la Música de Viena en Puebla.

Alle Infos zum Casa de la Música gibt es auf unserer Website.

Casa de la Música de Viena en Puebla // Social Media:
Facebook: fb/ConstanciaPue
Twitter: @MusicaVienaPue