Newsletter Jänner 2010


Von Chopin bis Nicolai

Auftakt zum Jubiläumsjahr

 

Im Juni 2000 wurde das Haus der Musik als erstes Österreichisches Musik- und Klangmuseum eröffnet: Ein europaweites Unikat, das nicht nur Musikgeschichte und Musikerbiografien dokumentiert, sondern interaktiv auch in die Geheimnisse der Klangwelten entführt und Veranstaltungszentrum für Musik ist.

In den vergangenen zehn Jahren haben mehr als 1,5 Millionen Menschen aus dem In- und Ausland das Klangmuseum und die zahlreichen Konzerte und musikalischen Veranstaltungen besucht. Darüber freuen wir uns.

2010 wird das Haus der Musik das Jubiläum gebührend feiern - und dabei mit einigen Überraschungen aufwarten. Bereits vor den Jubiläumsfeiern wird es verschiedene Highlights geben: Eine Chopin-Ausstellung und konzertante Veranstaltungen aus Anlass der 200. Wiederkehr des Geburtstages des großen polnischen Komponisten und Virtuosen.

Der Auftakt zum Jubiläumsjahr hat bereits am 31.12.2009 stattgefunden: Ausgelassene Stimmung anlässlich der Silvesterparty im Rahmen des Wiener Silvesterpfades, der auch diesmal wieder von mehr als 600.000 Menschen frequentiert wurde.

In diesen Tagen erscheint auch die DVD zum Wiener Neujahrskonzert, schließlich sind die Wiener Philharmoniker Partner des Hauses der Musik. CD und DVD sind im Haus der Musik- Shop erhältlich: Einen Zusammenschnitt in HD-Qualität mit den Highlights wird es dann in Kürze im Philharmoniker-Museum auf Großbildleinwand zu erleben geben.

Eine weitere Attraktion muss noch erwähnt werden: Der neue „virtuelle Dirigent" ist der Hit des Klangmuseums. Die neuen interaktiven Elemente und die deutlich bessere Bildqualität, die zusätzlichen Stücke sowie die begleitenden Kommentare von Zubin Mehta haben sich als Publikumsmagnet bewiesen.

Ansonsten setzt das Haus der Musik 2010 die bewährten Strategien fort: Live on Stage, Konzerte zum Mitmachen für Kinder, Diskussionsveranstaltungen und Angebote für Lehrer und Schulen.




Neue Dimensionen erschließen

Neue Wege zur Musik finden.
Interview mit Simon K. Posch, Geschäftsführender Direktor des „Haus der Musik".

 

Seit 2003 leitet Simon K. Posch das Haus der Musik, das im Jahre 2005 von der Wien Holding übernommen wurde und seitdem Teil des Kulturclusters des Unternehmens ist. Gemessen an der Besucherfrequenz zählt das Haus der Musik zu den beliebtesten Museen in Wien, bei der Langen Nacht der Museen ist es eine der Meistfrequentiertesten Destinationen. Nunmehr geht das Klangmuseum in sein zweites Jahrzehnt.
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Choir of Young Believers

Live on Stage am 20.01.2010.

 

Am 20. Jänner gastiert ein Chor der Sonderklasse im Haus der Musik. „Choir of Young Believers" aus Dänemark ist schlichtweg eine Sensation. Großartige Harmonien und beeindruckende Streichpassagen verschaffen unvergessliche Eindrücke.
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Maria Doyle Kennedy & James Harries

Live im Haus der Musik am 29.01.2010

 

Maria Doyle Kennedy und James Harries perfomen am 29.01.2010 um 20.00 Uhr im Haus der Musik. Zwei Künstler, beide involviert in der Musik- wie auch in der Filmbranche, laden an diesem Abend zu einem Konzert der besonderen Art.
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Die Mozartknaben im Haus der Musik

Premiere am 22.01.2010 um 18.00 Uhr.

 

Der Mozartknabenchor zählt neben den Wiener Sängerknaben zu den besten Chören Wiens. Die engagierten Mitglieder kommen regelmäßig zusammen und proben wie die Profis. Nunmehr haben sie auch eine weitere Bühne gefunden. Das Haus der Musik.
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Johann Strauss, Bombo und Annas Geburtstag

Marko Simsa und Bernd Fibich begeistern Kids.

 

Gewissermaßen als Nachlese zum Neujahrskonzert der „Großen" inszeniert Marko Simsa, Publikumsliebling und musikalischer Verführer, ein Neujahrskonzert für Kinder und zwei Wochen später einen Nachmittag mit lateinamerikanischer Folkloremusik. Ein weiteres Highlight setzt Ende Jänner Bernd Fibich mit seinem Erfolgsprogramm „Anna hat Geburtstag".
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Aktuell. Faszinierend. Beeindruckend.

Die DVD zum Neujahrskonzert.

 

Zum zweiten Mal nacheinander dirigierte der neue und alte Wiener Publikumsliebling Georges Prêtre das Neujahrskonzert. Und wieder gelang es ihm, spezifische Akzente zu setzen und Rares, eher Unbekanntes in den Vordergrund zu rücken. Das Resultat kann sich nun hören und sehen lassen.
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Tipp: Hermann Nitsch: IX. Symphonie (Ägyptische)

Symphonie des österreichischen Grenzgängers jetzt als CD erhältlich

 

Dass der ob seiner skandalumwitterten Orgien Mysterien Theater-Spektakel international bekannt gewordene Aktionist Hermann Nitsch inzwischen zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit zählt, dürfte sich längst auch in dessen ihn lange Zeit verhöhnenden Heimatland Österreich herumgesprochen haben; dass jedoch der Gesamtkünstler Nitsch sich auch als Komponist überaus machtvoll zu artikulieren weiß, dürfte wohl auch jenseits der österreichischen Grenzen ziemliches Erstaunen hervorrufen.
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