Von Otto Nicolai bis Heute


Zur Geschichte des Hauses



Das Palais, ursprünglich im Besitz von Erzherzog Karl (1771- 1847), einem der populärsten Habsburger, diente Mitte des 19. Jahrhunderts dem Wiener Komponisten Otto Nicolai als Wohnhaus. Nicolais Werk „Die lustigen Weiber von Windsor“ gehört heute noch zum Standardrepertoire der meisten Opernhäuser.

Auf Otto Nicolai geht auch die Tradition der „Philharmonischen Konzerte“ zurück, die zu einer Institution wurden. Otto Nicolai ist damit Gründer des Orchesters der Wiener Philharmoniker. Die Wiener Philharmoniker (Wiener Staatsopernorchester) haben hier das Museum und ihr historisches Archiv eingerichtet.

Das Haus wurde im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut und unterschiedlich genutzt. Nach der Renovierung und Sanierung wurde im Juni 2000 das Haus der Musik eröffnet – eine weltweit einzigartige Erlebniswelt der Musik.

2005 wurde das Haus der Musik von der Wien Holding (Holding der Wiener Wirtschaftsbetriebe) erworben, die sich verpflichtet hat, die Tradition des Hauses weiterzuführen.

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